Initiative für das gute Testament

Vorarlberg / 22.04.2021 • 18:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Projektleiter Markus Aichelburg war in blumiger Mission unterwegs.günter dirr
Projektleiter Markus Aichelburg war in blumiger Mission unterwegs.günter dirr

Nur die Hälfte der Vorarlberger wissen von der Möglichkeit.

bregenz „Vergissmeinnicht – Die Initiative für das gute Testament“ hat im Namen aller 96 Mitglieds­organisationen ein Zeichen des Danks gesetzt und symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen im Hofgarten Innsbruck gepflanzt. Immerhin kommen inzwischen zehn Prozent des jährlichen Spendenvolumens von 750 Millionen Euro über testamentarische Zuwendungen zusammen. Österreichweit wissen 40 Prozent der Bevölkerung von dieser Möglichkeit, in Vorarlberg sind es 55 Prozent. Auch bei der Bereitschaft zu einer solchen Spende bleibt Vorarlberg Schlusslicht: Lediglich vier Prozent können sich vorstellen, eine wohltätige Organisation im Testament zu bedenken. Österreichweit sind es 13 Prozent. Gleichzeitig geben 79 Prozent an, einen starken persönlichen Bezug zu gemeinnützigen Organisationen haben. Auch bei Testamentserstellungen glänzen die Vorarlberger nicht unbedingt. Lediglich 24 Prozent verfügen über ein solches.