Gegen die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie demonstriert

Vorarlberg / 25.04.2021 • 20:20 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Sechs Demonstranten nähten zwei Stunden lang T-Shirts, um auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. S. Wider
Sechs Demonstranten nähten zwei Stunden lang T-Shirts, um auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. S. Wider

Dornbirn Am Sonntag platzierten sich sechs Aktivistinnen und Aktivisten in Dornbirn mit ihren Nähmaschinen, um gegen die „unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die umweltzerstörende Massenproduktion in der Textilindustrie“ zu demonstrieren, wie es von den Veranstaltern hieß. Zwei Stunden lang nähten sie T-Shirts, die anschließend im Müll landeten. Diese Aktion soll stellvertretend für Hunderttausende Tonnen Kleidung stehen, die jährlich in Österreich im Müll landen. Die Demonstration fand im Zuge des internationalen „Fashion Revolution Day“ statt. An diesem Tag im Jahr 2013 starben 1138 Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter, als eine Fabrik in Bangladesch einstürzte. Mehr als 2500 wurden schwer verletzt.