Weiter warten auf die Wälderhalle

Vorarlberg / 25.04.2021 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rund wie ein Puck: Die Kosten für die Eishalle mit Diskothek werden mit rund zehn Millionen Euro beziffert, 5,5 Millionen kommen von privaten Investoren und Sponsoren. Rendering
Rund wie ein Puck: Die Kosten für die Eishalle mit Diskothek werden mit rund zehn Millionen Euro beziffert, 5,5 Millionen kommen von privaten Investoren und Sponsoren. Rendering

Die Baumaschinen fahren frühestens nächstes Jahr auf.

Andelsbuch Die Coronapandemie hat vieles durcheinandergewirbelt. Auch beim Projekt Wälderhalle läuft einiges anders als geplant. Bei der offiziellen Projektpräsentation im September 2019 waren die Verantwortlichen noch zuversichtlich, dass der Baustart im Frühjahr 2020 erfolgen kann. Im Sommer des Vorjahres war dann von Februar bzw. März 2021 die Rede. Mittlerweile ist klar: In diesem Jahr fahren keine Baumaschinen mehr auf dem Grundstück in Andelsbuch auf. Der Sprecher der Investorengruppe, Hans Metzler, ist dennoch guter Dinge. „Wir sind seit zwei Monaten wieder gehörig in Fahrt. Auch die Gemeinde zieht mit“, sagt er. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die letzte Bauverhandlung. Große Punkte von der letzten Vorverhandlung seien mittlerweile in trockenen Tüchern. „Wir haben bei der Raumplanung die Holzfassade durchgebracht, die schalltechnische Geschichte ist gelöst, Parkplatz-technisch sind wir auch durch. In den nächsten Wochen sollten auch von der Gemeinde die Widmungen kommen“, führt Metzler aus. Ziel ist nun, dass bis Februar 2022 die Bauverhandlung abgeschlossen ist und dann jederzeit mit dem Bau gestartet werden kann.

Die Wälderhalle soll am südlichen Ortsende von Andelsbuch zwischen der Firma Mevo und dem Abfallwirtschaftszentrum Ennemoser/Helka im Ortsteil Sporenegg gebaut werden. Das Gebäude ist rund, das Dach lichtdurchlässig. Im ersten Geschoß befindet sich die 300 Quadratmeter große Disko, ein Stock weiter oben das Restaurant mit 100 Sitzplätzen. VN-ger