Dreigesang mit Wort und Klang

Vorarlberg / 26.04.2021 • 18:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Gameplüner Dreigesang – Hildegard Mähr, Helene Tiefenthaler und Elfriede Ganahl – sorgte für die musikalische Umrahmung. <span class="copyright">HE</span>
Der Gameplüner Dreigesang – Hildegard Mähr, Helene Tiefenthaler und Elfriede Ganahl – sorgte für die musikalische Umrahmung. HE

Jutta Maissen und der Gampelüner Dreigesang mit
besinnlicher Poesie und stimmungsvollem Gesang.

Frastanz Erlebnisse und Erfahrungen der Bäuerin und Neo-Schriftstellerin Jutta Maissen und die Stimmen des Gampelüner Dreigesangs luden in der Apsis der Pfarrkirche Frastanz ein, in der Pandemie einmal bewusst innezuhalten, sich des ewigen Kreislaufs der Natur bewusst zu werden und neue Hoffnung für die Zukunft zu schöpfen. Der besinnliche Abend in der Reihe „Wort und Klang“ des Domino Frastanz und der Bibliothek Frastanz öffnete Augen und Ohren für die Wunder der Natur und den Kreislauf der Jahreszeiten. Die stimmungsvolle Veranstaltung moderierte Christl Stadler. Die Gäste der Lesung lauschten den Worten und Weisheiten der Autorin Jutta Maissen und tauchten dabei in die bezaubernden Bilder ein, die zu den Texten eingeblendet wurden.

Dankbarkeit im Zentrum

In ihrem selbst herausgegebenen Buch „Punkt. Genau“ hat die Rankweiler Bäuerin und Autorin Jutta Maissen persönliche Gedanken, Erlebnisse, Erfahrungen, Wünsche und Träume gesammelt und dabei fotografische Momentaufnahmen und Schnappschüsse, scheinbar Unscheinbares, in Wort und Bild zu etwas ganz Einzigartigem verbunden. Ein übergreifendes Element ist dabei die Dankbarkeit: Dank für die Ernte, für Erinnerungen an die Kindheit und schlussendlich auch für die Entscheidung über Leben und Tod.

Autorin Jutta Maissen las aus ihrem Werk „Punkt.Genau“.
Autorin Jutta Maissen las aus ihrem Werk „Punkt.Genau“.

Kraft und Schöpfung der Natur

Eine passendere musikalische Umrahmung als den Gampelüner Dreigesang mit Hildegard Mähr (1. Sopran), Helene Tiefenthaler (2. Sopran) und Elfriede Ganahl (Alt), die ebenfalls das bäuerliche Leben kennen, hätte dazu nicht gefunden werden können. Mit „S´Maisäßbächle“, „Oh Ländle du, mei Hoamatland“ und „Äpfele, blieb no bei mir“ besang der Gampelüner Dreigesang die Kraft und die Schöpfung der heimischen Natur. Mit dem Lied „Brunälla“ machten sie zugleich den Zuhörern Mut, Abschied zu nehmen.

Unter den zahlreichen Anwesenden der Veranstaltung in der Pfarrkirche Frastanz zählten auch Bibliotheksleiterin Sibylle Scherer ebenso wie Vizebürgermeisterin a.D. Ilse Mock und Günter Stadler. HE