Covid-Erkrankung stoppt Serena Au Yeong

Vorarlberg / 27.04.2021 • 16:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Corona-Erkrankung ist überstanden. Nun will die Rankweilerin Serena Au Yeong wieder durchstarten.gepa
Die Corona-Erkrankung ist überstanden. Nun will die Rankweilerin Serena Au Yeong wieder durchstarten.gepa

Rankweiler Badminton-Ass will nach vierwöchiger Pause wieder zurück auf Erfolgskurs.

Rankweil Die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2024 und 2028 sind die längerfristigen Ziele für die Rankweilerin Serena Au Yeong. Die erst 21-jährige Badmintonspielerin vom BSC Feldkirch zählt aber schon jetzt auf der europäischen Bühne zur absoluten Spitze. Vor allem im Damendoppel mit Partnerin Katharina Hochmeir und im Mixed-Doppel zusammen mit Dominik Stipsits hat sie schon mehrfach mit konstant guten Leistungen aufhorchen lassen.

Dieses Jahr begann für das hoffnungsvolle Talent aber alles andere als plangemäß. Das Coronavirus hat Serena Au Yeong gleich für vier Wochen außer Gefecht gesetzt. „Es hat mich recht schlimm erwischt. Starke Gliederschmerzen, Fieber, Geschmacks- und Geruchslosigkeit, Husten und Schnupfen haben mir schwer zu schaffen gemacht. Die Ärzte erteilten mir ein Monat Sportverbot, um Langzeitschäden zu vermeiden“, sagt sie und hakt diese Zeit endgültig ab.

Der Wiedereinstieg ins Training im Nationalstützpunkt BSFZ Südstadt – seit Sommer 2020 trainiert sie dort – stellte sich als deutlich schwieriger heraus als angenommen. Au Yeong hatte große Probleme, den normalen Trainingsalltag als Heeressportlerin zu bewältigen. Schritt für Schritt gelang es ihr, den Weg zur Normalität zu finden und sich im Spitzensport wieder zurechtzufinden. Die internationalen Einsätze in den sehr stark besetzten Turnieren in Basel und Orleans in Frankreich waren im März nach der Covid-Erkrankung ein wichtiger Faktor und zählten für die Testphase auf die Europameisterschaften in Kiew (Ukraine) ab Ende April. Au Yeong startet dort im Damen- und Mixed-Doppel und rechnet sich Chancen auf eine Top-
platzierung aus. Bei diesen Titelkämpfen werden auch wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation vergeben.

Hoffnung auf Olympiateilnahme

Bei der Badminton-Weltmeisterschaft in Huelva (Spanien) Ende November will Au Yeong unbedingt auch im Einzel dabei sein. Nachdem im letzten Jahr der Badmintonsport fast ausschließlich stillgestanden ist, hofft die Rankweilerin heuer auf viele Starts bei diversen Turnieren im Ausland. Ganz oben im Terminkalender stehen für sie die Teilnahmen der internationalen Series und Challenger-Turniere in Portugal, Slowenien, Dänemark, Luxemburg und Spanien sowie die Teilnahme an den Austrian Open. „Ich will meine neu erlernten Fähigkeiten endlich präsentieren und eine gute Figur abgeben. Schließlich gibt es im Hinterkopf die Erwartung für die Olympiateilnahme“, so Au Yeong. VN-TK