Sperrbezirk mit Sperrzonen: Das sagen Bürger und Bürgermeister

Vorarlberg / 27.04.2021 • 20:10 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Sperrbezirk mit Sperrzonen: Das sagen Bürger und Bürgermeister
VN/RAUCH

Viele Ortskerne wirken am ersten Tag der Sperrzonen wie ausgestorben.

Schwarzach Der Sperrbezirk Bregenzerwald ist nun um mehrere Sperrzonen reicher. In zwölf Gemeinden der Region gilt seit Mittwoch in den Zentren strengere Auflagen: Jeder Passant in den ausgewiesenen Zonen müssen einen gültigen negativen Testbescheid vorweisen können wie auch eine FFP2-Maske tragen. Das Ergebnis am ersten Tag: Wenig Passanten und etwas Verwirrung. Wer sich allein wähnte, verzichtete gern einmal auf den Mund-Nasen-Schutz. In den Supermärkten war sich nicht jeder Kunde sicher, ob er nun einen Test benötigt. Leere Gastgärten sah man jedoch nicht. Ein Mellauer Gastronom traute sich daher am ersten Tag der Sperrzonen noch keine Prognose der Folgen zu.

Das Verständnis ist nicht immer gegeben, weiß Alberschwendes Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann. So würden sich viele fragen, warum man die Maske auch tragen soll, wenn man allein ist. Die neuen Einschränkungen könne man aber im Gespräch meist aufklären. “Es geht darum, dass es mehr Testungen braucht, um Infektionsketten zu durchbrechen”, betont Schwarzmann. 

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In Mellau ist die Zahl der akut Infizierten noch überschaubar. “Wir haben durch die Mittelschule und den Handel einen sehr engen Austausch mit Bezau”, verteidigt Bürgermeister Tobias Bischofberger die in diesem Fall eher vorsorgliche Maßnahme in der Hinterwälder Gemeinde. Der engen Verflechtung der Gemeinden rund um Bezau müsse Rechnung getragen werden. “Das Leben hier spielt sich nicht nur in Mellau ab”, betont der Bürgermeister.

“Natürlich gibt es in jeder Gemeinde Personen, denen das Verständnis fehlt”, bestätigt Andelsbuchs Gemeindechef Bernhard Kleber. Er erinnert aber an die bevorstehende Sommersaison, auf die man als Tourismusregion hinarbeiten müsse.

Ich finde es ein Stück weit übertrieben. Man muss den Virus ernstnehmen, aber hier an der Bushaltestelle mit der Maske warten müssen, ist etwas extrem. Aber wenn es das braucht, braucht es das einfach. <strong>Matthias Wirth</strong>, 18, Schwarzenberg
Ich finde es ein Stück weit übertrieben. Man muss den Virus ernstnehmen, aber hier an der Bushaltestelle mit der Maske warten müssen, ist etwas extrem. Aber wenn es das braucht, braucht es das einfach. Matthias Wirth, 18, Schwarzenberg
Wenn man genug Abstand halten kann, würde ich meinen dass man auf die Maske verzichten könnte. Wenn das nicht möglich ist, verstehe ich die Maskenpflicht. Ich habe bereits die erste Impfdosis erhalten, man trägt die Maske ja aber auch für die anderen und nicht nur für sich selbst. Ich hoffe aber, dass wirklich Lockerungen für Voll-Immunisierte kommen werden. <strong>Suad Ramic</strong>, 48, Schwarzenberg
Wenn man genug Abstand halten kann, würde ich meinen dass man auf die Maske verzichten könnte. Wenn das nicht möglich ist, verstehe ich die Maskenpflicht. Ich habe bereits die erste Impfdosis erhalten, man trägt die Maske ja aber auch für die anderen und nicht nur für sich selbst. Ich hoffe aber, dass wirklich Lockerungen für Voll-Immunisierte kommen werden. Suad Ramic, 48, Schwarzenberg
Ich finde, es ist das einzig Richtige. Man wird die Zahlen wohl nur dann in den Griff bekommen, wenn so viele als möglich sich testen lassen müssen und die Infektionen so zum Vorschein kommen. Ich finde die neue Regel daher gut.<strong> Annette Bader</strong>, 43, Andelsbuch
Ich finde, es ist das einzig Richtige. Man wird die Zahlen wohl nur dann in den Griff bekommen, wenn so viele als möglich sich testen lassen müssen und die Infektionen so zum Vorschein kommen. Ich finde die neue Regel daher gut. Annette Bader, 43, Andelsbuch
Auf dem Marktplatz macht es Sinn, allein auf der Straße fühlt sich die Maske dann aber doch seltsam an. Aber ich verstehe die Notwendigkeit. Wenn es hilft, muss man es machen. <strong>Henrike Natter,</strong> 37, Egg
Auf dem Marktplatz macht es Sinn, allein auf der Straße fühlt sich die Maske dann aber doch seltsam an. Aber ich verstehe die Notwendigkeit. Wenn es hilft, muss man es machen. Henrike Natter, 37, Egg
Hauptsache die Zahlen gehen runter. Die Masken sind wie Schwimmflügel für Kinder, sie retten Leben. Ich begrüße neuen Regeln, ich selbst wäre unter Umständen sogar noch weiter gegangen. Bei der Arbeit muss ich die Maske eh den ganzen Tag tragen. <strong>Martina Haas</strong>, 39, Schoppernau
Hauptsache die Zahlen gehen runter. Die Masken sind wie Schwimmflügel für Kinder, sie retten Leben. Ich begrüße neuen Regeln, ich selbst wäre unter Umständen sogar noch weiter gegangen. Bei der Arbeit muss ich die Maske eh den ganzen Tag tragen. Martina Haas, 39, Schoppernau
Mir scheint die Maßnahme übertrieben, dass ich nur um hier stehen zu können ein negatives Testergebnis und einen Mund-Nasen-Schutz brauche. Ich habe auch das Gefühl, dass es die falsche Maßnahme ist, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Vielleicht wäre es für eine schnelle Lösung sinnvoller gewesen, dass nicht mehr alles offen haben kann. <strong>Magdalena Mangold</strong>, 18, Bezau
Mir scheint die Maßnahme übertrieben, dass ich nur um hier stehen zu können ein negatives Testergebnis und einen Mund-Nasen-Schutz brauche. Ich habe auch das Gefühl, dass es die falsche Maßnahme ist, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Vielleicht wäre es für eine schnelle Lösung sinnvoller gewesen, dass nicht mehr alles offen haben kann. Magdalena Mangold, 18, Bezau
Man muss etwas tun, damit die Zahlen nicht weiter steigen. Vom Nichtstun wird es nur schlimmer, ich verstehe aber auch, wenn vor allem die Jungen nicht wirklich mit dem Herzen dabei sind. Mit der Test- und Maskenpflicht kann wenigstens alles offen bleiben, ein weiterer Lockdown wäre sicher nicht im Sinne der Menschen. <strong>Gertraud Bereuter</strong>, 55, Bezau, gebürtig aus Bizau
Man muss etwas tun, damit die Zahlen nicht weiter steigen. Vom Nichtstun wird es nur schlimmer, ich verstehe aber auch, wenn vor allem die Jungen nicht wirklich mit dem Herzen dabei sind. Mit der Test- und Maskenpflicht kann wenigstens alles offen bleiben, ein weiterer Lockdown wäre sicher nicht im Sinne der Menschen. Gertraud Bereuter, 55, Bezau, gebürtig aus Bizau
Aus meiner Sicht hätte es die Verschärfung nicht gebraucht. In den Gemeinden ist meist nicht viel los. Wenn die Lokale dann um acht Uhr schließen, erst recht nicht. Die bisherigen Maßnahmen fand ich ausreichend, das war okay. <strong>Verena Nardin</strong>, 14, Mellau
Aus meiner Sicht hätte es die Verschärfung nicht gebraucht. In den Gemeinden ist meist nicht viel los. Wenn die Lokale dann um acht Uhr schließen, erst recht nicht. Die bisherigen Maßnahmen fand ich ausreichend, das war okay. Verena Nardin, 14, Mellau