Gemeinsam zurück in das reale Leben

Vorarlberg / 28.04.2021 • 13:41 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die beiden OJA-Leiterinnen Karin Außerer und Nicole Beck wollen mit einem gemeinsamen Projekt für und mit den Jugendlichen neu durchstarten. <span class="copyright">Egle</span>
Die beiden OJA-Leiterinnen Karin Außerer und Nicole Beck wollen mit einem gemeinsamen Projekt für und mit den Jugendlichen neu durchstarten. Egle

OJA Altach und Götzis lancieren in Zusammenarbeit das Projekt „Come together, go outside“.

Altach, Götzis Home Schooling, Distance Learing, Abstand halten – speziell für Kinder und Jugendliche ein Umstand, der sich nicht nur körperlich, sondern mit der Zeit auch psychisch manifestiert. Erlebnisse mit Freunden, der gegenseitige Austausch und die Eindrücke von neuen Erfahrungen fanden – wenn überhaupt – nur digital statt. Nicht anders stellt sich die Situation für die Offenen Jugendarbeiten der diversen Kommunen dar, in den meisten Fällen konnte nur ein Notfallsbetrieb aufrechterhalten werden.

Neues Gefühl des Miteinander

In den beiden Kummenberggemeinden Altach und Götzis möchte man diesem Umstand ab sofort unter der Überschrift „Come together, go outside“ entgegentreten. Der öffentliche Raum soll dabei bewusst genutzt und damit sozusagen gleich ein doppelt positiver Effekt erzielt werden. Zum einen soll die allgemeine Gesundheit in jeglicher Hinsicht der Jugendlichen gefördert und zum anderen der Jugendarbeit ein Mehr an Aufmerksamkeit geboten werden. Damit setzt man darauf, dass die Projekte sich auch positiv in den Köpfen der Menschen verankern, wie die beiden Leiterinnen der OJA Altach BACKUP#1 bzw. OJA Götzis Chilli Chill ihre gemeindeübergreifende Initiative beschreiben: „Spiel, Spaß und Abenteuer in der Region sollen angeboten werden, daraus erwarten wir uns ein neues Gefühl des Miteinander, denn jeder Teilnehmer ist mit verantwortlich und trägt zur Bewältigung der gestellten Aufgaben bei.“ Unterstützt werden Nicole Beck (Altach) und Karin Außerer (Götzis) in ihren Plänen von den beiden Kommunen, dem Koordinationsbüro für Jugendarbeit und Entwicklung sowie dem Sozialfonds des Landes.

Breites Angebot an Aktivitäten

Damit es im neuen Projekt nicht nur bei leeren Worthülsen bleibt, hat man bereits intensiv vorgeplant und organisiert – entsprechend können sich die Kinder und Jugendlichen der Region schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. So wird beispielsweise der Jugendplatz Moos mit Aktionstagen wiederbelebt, eine Schnitzeljagd rund um den Kummenberg soll ebenso veranstaltet werden wie eine Sommersonnwend-Wanderung oder ein Alpaka-Trekking. Die Bewegung und der Sport stehen jedenfalls bei vielen Programmpunkten im Mittelpunkt, wie etwa auch beim Canyoning, beim Bouldern, Klettern oder im Bike-Park. Besonders spannend klingen dann Punkte wie das Silent Cinema im Möslestadion oder ein Outdoor Escape Room, der im Wald stattfinden wird.

Die beiden Hauptorganisatorinnen Beck und Außerer zeigen sich auf jeden Fall optimistisch, dass die Offene Jugendarbeit nicht vergessen wurde, und freuen sich bereits auf den Neustart. Genauere Informationen, Anmeldemöglichkeiten und Termine gibt es auf der jeweiligen Homepage der OJA Altach und der OJA Götzis beziehungsweise auf den jeweiligen Facebook-Auftritten. CEG