Rad- und Fußgängerbrücke von Lustenau nach Au präsentiert

Vorarlberg / 29.04.2021 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Rad- und Fußgängerbrücke von Lustenau nach Au präsentiert
Die neue Fußgänger-und Radbrücke von Lustenau nach Au soll mehr als eine Verbindung zwischen zwei Ländern werden. VISUALISIERUNG GEMEINDE LUSTENAU

Das Tessiner Studio von Giorgio Masotti gewann den Planungswettbewerb.

Heerbrugg Sie wird 282 Meter lang, kostet knapp zehn Millionen Euro und verbindet Lustenau mit dem Schweizer Nachbarort Au: die neue Rheinbrücke für Radfahrer und Fußgänger. Am Mittwoch wurde das Siegerprojekt an einer Schule in Heerbrugg präsentiert.

“Am Anfang stand die Idee. Am Ende kamen wir zum Schluss: Wir müssen sie bauen”, skizzierte der Auer Gemeindepräsident Christian Seppin in Kurzform den Weg zu einem Vorhaben, das der Vorarlberger Mobilitätslandesrat Johannes Rauch (61, Grüne) im Trend der Zeit sieht. “Bei meinem Amtsantritt vor sieben Jahren wurde ich noch belächelt, als ich Radwege propagierte, jetzt stehen 62 Millionen Euro Investitionen für Radwegeprojekte zur Verfügung. Und aus dem ursprünglich als überdimensioniert angesehenen Projekt der Radbrücke Hard-Bregenz wurde ein Symbol für die Wende im Mobilitätsverhalten.”

Anbindung an Kirchstraße

Die neue Brücke soll nicht nur ein Steg sein, sondern auch zum Verweilen einladen. Sie weitet sich zur Flussmitte auf und gewährt Passanten Ausblick auf die Flusslandschaft. Diese “Verweilqualität” nennt die Jury denn auch als eine der Begründungen warum das Projekt von Giorgio Masotti den Zuschlag bekam. Positiv bewertete die Jury auch, dass das Projekt auf österreichischer Seite eine Anbindung über die Kirchstraße an das Lustenauer Zentrum vorsieht. Die Brücke führt vom ehemaligen Zollamt Oberfahr in den Auer Ortsteil Oberfahr.

Finanziert werden soll das Bauwerk von von den Gemeinden, dem Land Vorarlberg, dem Kanton St. Gallen und dem Schweizer Bund.

Auer Bürger müssen wollen

Im Juni wird das Siegerprojekt beim Agglomerationsprogramm eingereicht. Voraussetzung zur Umsetzung ist auch ein Ja der Auer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Aufnahme eines Baukredits. Mit dem Bau soll 2025

Im Juni wird das Siegerprojekt beim Agglomerationsprogramm eingereicht. Voraussetzung zur Umsetzung ist auch ein Ja der Auer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Aufnahme eines Baukredits. Mit dem Bau soll 2025 begonnen werden.

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