150 Bäumchen für den Klimaschutz

Vorarlberg / 07.05.2021 • 15:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Schüler der 1b-Klasse griffen im Sinne des Klimaschutzes zu Pickel und Wiedehopfhaue.<span class="copyright">MarktGEmeinde  </span>
Die Schüler der 1b-Klasse griffen im Sinne des Klimaschutzes zu Pickel und Wiedehopfhaue.MarktGEmeinde

Frastanzer Mittelschüler halfen bei Aufforstung.

Frastanz Nicht nur vom Klimaschutz reden, sondern etwas dafür tun: Das haben sich die Schüler der 1b-Klasse der Mittelschule Frastanz vorgenommen. Ende April pflanzten sie unter fachlicher Anleitung von Matthias Fussenegger beim Friedensweg 150 klimafitte Bäume. Rotbuchen, Stieleichen, Bergahorn, Walnuss, Lärchen und Weißtannen sind Baumarten, die mit höheren Temperaturen gut zurechtkommen sollten. Und diese sind wegen des Klimawandels in den nächsten Jahrzehnten durchaus zu erwarten. „Wer einen Baum pflanzt, sollte mindestens 100 Jahre in die Zukunft denken“, erklärte Waldaufseher Fussenegger den Schülern: So lange werden diese Bäume am neuen Standort wachsen, gedeihen und Mensch sowie Tier erfreuen. Vor allem werden sie in dieser langen Lebenszeit auch CO2 aus der Luft filtern und damit einen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Und das war auch der Grund, dass sich die Schüler für die Baumpflanzaktion entschieden.

In zwei Gruppen aufgeteilt, pflanzten sie an zwei Tagen die kleinen Bäumchen oberhalb des Frastanzer Riedes, wo zuvor eine Fichten-Monokultur vom Borkenkäfer vernichtet worden war. Die Arbeit mit Pickel und Wiedehopfhaue erforderte durchaus schweißtreibenden Einsatz, wobei auch die Lehrerinnen Gabriele Ebenberger und Evelyn Summer sowie Gemeinderätin Gerlinde Wiederin tatkräftig mithalfen. „Damit leisten die Schüler einen wichtigen Beitrag zur Waldverjüngung, den Erhalt der Biodiversität sowie für den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung“, lobte Marina Fischer die Aktion. Als Managerin der KLAR-Klimawandel-Anpassungsmodellregion Walgau bedankte sie sich bei allen Beteiligten für deren Einsatz ebenso wie bei Waldbesitzer Armin Keckeis.

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