Bagger bremsen Verkehr wieder aus

Vorarlberg / 02.07.2021 • 16:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Vorarbeiten in Form von Errichtung weiterer Stützmauern konnten bereits erledigt werden.VN/JS
Die Vorarbeiten in Form von Errichtung weiterer Stützmauern konnten bereits erledigt werden.VN/JS

Faschinastraße in Thüringen muss ab Montag für zehn Wochen gesperrt werden.

THÜRINGEN Seit April läuft in Thüringen die zweite Etappe für den zweispurigen Vollausbau eines rund 850 Meter langen Straßenabschnitts der Faschinastraße (L 193). War im Zuge der ersten Bauetappe im Vorjahr von Mai bis Ende November eine Vollsperre der Landesstraße erforderlich, konnten die Bauarbeiten heuer bisher unter Aufrechterhaltung der wichtigen Verkehrsverbindung ins Große Walsertal erfolgen. Damit ist nun aber Schluss. „Für die weiteren Maßnahmen ist eine Vollsperre unumgänglich“, informiert Bauleiter Thomas Fitz vom Landesstraßenbauamt.

Großräumige Umleitung

Mangels Alternativen ist wegen der Vollsperre einer der beiden Hauptverbindungen ins Große Walsertal wie im Vorjahr eine großräumige Umleitung des Verkehrs über Raggal bzw. Satteins erforderlich. „Auf der Schnifnerstraße (L 75) wird während der Vollsperre der L193 die installierte Schrankenanlage bei der Kreuzung Weiherweg/Schnifnerstraße wieder in Betrieb genommen. Damit kann das Verkehrsaufkommen auf der L 75 reguliert werden und der umgeleitete Linienbus seine Haltestellen planmäßig anfahren“, sagt Bürgermeister Harald Witwer.

„Bisher sind wir mit dem Bauverlauf sehr zufrieden“, informiert der Bauleiter. Die zu errichtenden Stützmauern sind inzwischen fertiggestellt. Als größte Herausforderung bisher bezeichnet Fitz die Errichtung der rund fünf Meter hohen Stützmauer im Kurvenbereich des Montjola-Wasserfalls. Die bisherige Engstelle wird dank des neuen Bauwerks deutlich aufgeweitet und damit sicherer gemacht.

Beginnend mit der letzten Schulwoche gilt es für die Bauarbeiter nun aber noch einmal die Ärmel hochzukrempeln, denn der Bauzeitplan ist durchaus sportlich. So gilt es für die Straßenbauer, in den kommenden Wochen sämtliche Leitungen für Kanal, Wasser, Straßenentwässerung, Beleuchtung und Internet zu verlegen bzw. zu erneuern. Darüber hinaus sollen auch Reserverohre unter der Straße eingebaut werden. Im Anschluss daran werden Ende des Sommers dann auch die Asphaltschichten aufgetragen.

Fertigstellung im Herbst

Verläuft alles nach Plan, soll die Straße rechtzeitig zum Schulbeginn wieder für den Verkehr freigegeben werden können. „Danach sind lediglich noch Restarbeiten zu erledigen“, zeigt sich Fritz optimistisch, den Zeitplan auch heuer einhalten zu können und das knapp sechs Millionen Euro teure Projekt wie vorgesehen im Herbst zum Abschluss zu bringen. VN-JS

„Wir sind mit dem Bauverlauf sehr zufrieden. Alles läuft bisher nach Plan.“