Wolfalarm quer durch Tirol

Vorarlberg / 05.07.2021 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

imst, landeck, lienz Wolf und Bär beschäftigen die Tiroler Landespolitik wegen der zahlreichen Schafsrisse auch heuer und sorgen für erhitzte Gemüter. So sind in Tirol über das Wochenende Dutzende tote Schafe aus den Bezirken Imst, Landeck, Lienz und Kitzbühel gemeldet worden. Die Rissbegutachtungen würden noch laufen, berichtete das Land in einer Aussendung am Montag, es bestehe jedoch konkreter Wolfverdacht. Im Fall eines toten Schafs aus der Gemeinde Umhausen (Bezirk Imst) seien Hinweise auf einen Bären als Verursacher festgestellt worden. Wolf und Bär werden diese Woche auch den Tiroler Landtag beschäftigen.

In den Osttiroler Gemeinden Hopfgarten in Defereggen, Prägraten und Außervillgraten seien in Summe 14 tote, sieben verletzte und zahlreiche vermisste Schafe gemeldet worden. Bereits vergangene Woche waren in Anras fünf tote Schafe gefunden worden. Im Gemeindegebiet von Silz (Bezirk Imst) wurde ein weiteres totes Schaf amtstierärztlich begutachtet und ein Wolf beobachtet. Dort wurden bereits Ende Juni 15 Schafe tot aufgefunden. In Summe dürften im betreffenden Almgebiet 30 Schafe verendet und abgestürzt sein.