Genuss-Wanderung auf einen beliebten Gipfel

Vorarlberg / 07.07.2021 • 18:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Genuss-Wanderung auf einen beliebten Gipfel

Wer schon einmal auf dem Hohen Ifen war, kann verstehen, warum dieser Gipfel so häufig begangen wird. Von dort oben hat man einen unbeschreiblichen Blick auf die einzigartige Karstlandschaft des Gottesackerplateaus.

Route Ab der Bergstation, direkt bei der Ifenhütte, führt der vielbegangene weiß-rot-weiß markierte Wanderweg über Wiesen und Weideflächen in Kehren stetig bergauf Richtung Nordwesten. Bald wird es flacher und man sieht das außergewöhnliche Ifenmassiv in seiner beeindruckenden Größe direkt vor sich. Mit geringer Steigung führt der Weg durch die Ifenmulde zu einer beschilderten Abzweigung, bei der links abgebogen wird. Vom Fuß des Berges führt ein schmaler Serpentinenweg durch felsiges Gelände steil aufwärts. Der schwierigste Teil dieser jetzt weiß-blau-weiß markierten Wegstrecke ist mit Seilen gesichert, trotzdem sind für den schmalen und teils abschüssigen Steig Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Da diese Passage sehr schmal und viel begangen ist, staut es sich hier des Öfteren. Ist man endlich auf dem Bergrücken angekommen, wendet man sich nach rechts und wandert nur mehr leicht ansteigend dem Gipfel zu. Diese letzte Etappe ist landschaftlich besonders reizvoll, wandert man doch auf über 2000 m Höhe durch wunderschön blühende Blumenwiesen.

„Wer will, kann vom Gipfel aus noch einen Abstecher auf das nahe Hahnenköpfle und das Gottesackerplateau machen.“

Genuss-Wanderung auf einen beliebten Gipfel
Genuss-Wanderung auf einen beliebten Gipfel
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Heike Bechtold, Das große Vorarlberger Gipfelbuch, Tyrolia, 240 Seiten, 24,95 Euro

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Hoher Ifen 2230 m

Ausgangspunkt Bergstation der Ifenbahn, Parkplatz an der Talstation Ifenbahn in Hirschegg Die Bahn fährt im Sommer täglich von 8.30 bis 16.45 Uhr

Schwierigkeitsgrad mittel

Höhenmeter 650 m

Gehzeit 2,5 bis 3,5 Stunden

Einkehrmöglichkeiten Bei der Berg- und Talstation der Ifenbahn

Gut zu wissen Aufgrund seiner Einzigartigkeit und seiner überregionalen Bedeutung ist das Gebiet Hoher Ifen – Gottesackerplateau auf österreichischer Seite als Pflanzenschutzgebiet und auf deutscher Seite als Vogelschutzgebiet ausgewiesen.