Delta lässt Coronazahlen in Urlaubsländern steigen

Vorarlberg / 12.07.2021 • 22:36 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Anders als in Spanien, Portugal oder Griechenland konnte die Tourismussaison in Italien erst später starten. Wie die Präsidentin des Verbands der Reiseindustrie Federturismo, Marina Lalli, kürzlich zur Deutschen Presse-Agentur sagte, seien aber vor allem bereits österreichische und deutsche Urlauber in den ersten Wochen wieder in das Mittelmeerland zurückgekommen.Bei der Einreise ist auch in Italien ein Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder eine Genesung notwendig. Auf die Einreiseregistrierung darf vorab nicht vergessen werden. Kinder unter sechs Jahren müssen sich nicht testen lassen. Im österreichischen Nachbarland hat sich die Corona-Situation deutlich entspannt. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp dreizehn. Die meisten Alltagsregeln, darunter die strenge Maskenpflicht im Freien, sind gelockert worden.

Anders als in Spanien, Portugal oder Griechenland konnte die Tourismussaison in Italien erst später starten. Wie die Präsidentin des Verbands der Reiseindustrie Federturismo, Marina Lalli, kürzlich zur Deutschen Presse-Agentur sagte, seien aber vor allem bereits österreichische und deutsche Urlauber in den ersten Wochen wieder in das Mittelmeerland zurückgekommen.

Bei der Einreise ist auch in Italien ein Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder eine Genesung notwendig. Auf die Einreiseregistrierung darf vorab nicht vergessen werden. Kinder unter sechs Jahren müssen sich nicht testen lassen. Im österreichischen Nachbarland hat sich die Corona-Situation deutlich entspannt. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp dreizehn. Die meisten Alltagsregeln, darunter die strenge Maskenpflicht im Freien, sind gelockert worden.

Welche Regeln Reisende aus Österreich zu beachten haben.

SCHWARZACH Die Delta-Variante des Coronavirus wirkt sich zunehmend auf den Sommerurlaub aus. Dass Deutschland kürzlich ganz Spanien als Risikogebiet eingestuft hat und damit von touristischen Reisen dorthin abrät, sorgte für Aufsehen. Aus österreichischer Sicht gelten Spanien und andere Destinationen in Europa als Länder mit geringem epidemiologischen Risiko. Für jene, die sich in den letzten zehn Tagen in Österreich oder diesen Staaten aufgehalten haben, entfallen Registrierungspflicht und Quarantäne. Ein 3-G-Nachweis – etwa in Form des EU-weit gültigen grünen Passes – ist allerdings Pflicht.

Vorsicht: Die Einreiseauflagen in anderen Ländern können sich von den österreichischen Bestimmungen unterscheiden. Die meisten europäischen Staaten akzeptieren zum Beispiel im Unterschied zu Österreich den Impfnachweis erst zwei Wochen nach der endgültigen Dosis, zuweilen werden nur PCR-Tests anerkannt. Die aktuellen Hinweise des Außenministeriums bieten einen Überblick. Da viele Menschen aus Vorarlberg über den Zürcher oder den Münchner Flughafen reisen, müssen sie auf jeden Fall die Bestimmungen in der Schweiz und Deutschland beachten. Prinzipiell gilt: Beide Länder verlangen von allen Einreisenden auf dem Luftweg schon vor dem Boarding zwingend einen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Test. Das betrifft auch Transitreisende. VN-RAM

Portugal war schon sehr früh mit der Delta-Variante konfrontiert. Deutschland stufte das Land für  kurze Zeit sogar als Virusvariantengebiet mit besonders strengen Reisebeschränkungen selbst für Genesene und Geimpfte ein. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei knapp 185. Flugreisende ab zwölf Jahren aus Österreich müssen vor dem Einstieg ins Flugzeug ihren 3-G-Nachweis in Form des Covid-Zertifikats der EU (grüner Pass) oder die sonstige Bestätigung eines negativen Tests vorlegen. Dazu kommt eine Einreiseanmeldung. In Madeira oder auf den Azoren gelten zum Teil etwas abweichende Bestimmungen. In einigen portugiesischen Regionen, etwa im Großraum Lissabon, sind die Corona-Beschränkungen wegen der Delta-Variante wieder verschärft worden. So wurde beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und fünf Uhr eingeführt.

Portugal war schon sehr früh mit der Delta-Variante konfrontiert. Deutschland stufte das Land für  kurze Zeit sogar als Virusvariantengebiet mit besonders strengen Reisebeschränkungen selbst für Genesene und Geimpfte ein. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei knapp 185. Flugreisende ab zwölf Jahren aus Österreich müssen vor dem Einstieg ins Flugzeug ihren 3-G-Nachweis in Form des Covid-Zertifikats der EU (grüner Pass) oder die sonstige Bestätigung eines negativen Tests vorlegen. Dazu kommt eine Einreiseanmeldung. In Madeira oder auf den Azoren gelten zum Teil etwas abweichende Bestimmungen. In einigen portugiesischen Regionen, etwa im Großraum Lissabon, sind die Corona-Beschränkungen wegen der Delta-Variante wieder verschärft worden. So wurde beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und fünf Uhr eingeführt.

Mit einem Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder Genesung können Personen aus Österreich ohne Quarantänepflicht in das beliebte Urlaubsland einreisen. Sie müssen sich außerdem online registrieren. Die Testpflicht entfällt für Kinder unter zwölf Jahren. Bei der Grenzkontrolle können stichprobenartig Tests stattfinden: Wer positiv ist, muss in Quarantäne.Auch in Griechenland sind die Neuinfektionen zuletzt wieder ordentlich gestiegen. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei etwa 123. Gut die Hälfte der Neuinfektionen betrifft junge Menschen unter 30 Jahren, hieß es zuletzt. Es wurde vermutet, dass der Anstieg auf das Nachtleben zurückzuführen ist. Die Regierung erwäge Maßnahmen wie nächtliche Ausgangssperren und Reiseverbote – aber nur für Ungeimpfte. Mobile Impfstationen in Urlaubsgebieten sollen demnach forciert werden.

Mit einem Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder Genesung können Personen aus Österreich ohne Quarantänepflicht in das beliebte Urlaubsland einreisen. Sie müssen sich außerdem online registrieren. Die Testpflicht entfällt für Kinder unter zwölf Jahren. Bei der Grenzkontrolle können stichprobenartig Tests stattfinden: Wer positiv ist, muss in Quarantäne.

Auch in Griechenland sind die Neuinfektionen zuletzt wieder ordentlich gestiegen. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei etwa 123. Gut die Hälfte der Neuinfektionen betrifft junge Menschen unter 30 Jahren, hieß es zuletzt. Es wurde vermutet, dass der Anstieg auf das Nachtleben zurückzuführen ist. Die Regierung erwäge Maßnahmen wie nächtliche Ausgangssperren und Reiseverbote – aber nur für Ungeimpfte. Mobile Impfstationen in Urlaubsgebieten sollen demnach forciert werden.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Spanien in den letzten Tagen rasant angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, liegt nach Angaben der Website „Corona-in-Zahlen“ bereits über 200. Spaniens Tourismusministerin María Reyes Maroto warf zuletzt die Frage auf, ob es noch sinnvoll sei, sich nur an den Infektionszahlen zu orientieren. Derzeit stecken sich nämlich vor allem junge Menschen an, die – wenn überhaupt – nur milde Krankheitssymptome entwickeln. Urlauber aus Vorarlberg müssen bei der Einreise mit dem Flugzeug kein Test-, Impf- oder Genesungszertifikat vorweisen. Eine Registrierung ist aber nach wie vor notwendig. Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt Reiserückkehrern ohne Genesungszertifikat oder vollständige Impfung dringend, vor und unmittelbar nach der Rückreise einen PCR-Test zu machen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Spanien in den letzten Tagen rasant angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, liegt nach Angaben der Website „Corona-in-Zahlen“ bereits über 200. Spaniens Tourismusministerin María Reyes Maroto warf zuletzt die Frage auf, ob es noch sinnvoll sei, sich nur an den Infektionszahlen zu orientieren. Derzeit stecken sich nämlich vor allem junge Menschen an, die – wenn überhaupt – nur milde Krankheitssymptome entwickeln. Urlauber aus Vorarlberg müssen bei der Einreise mit dem Flugzeug kein Test-, Impf- oder Genesungszertifikat vorweisen. Eine Registrierung ist aber nach wie vor notwendig. Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt Reiserückkehrern ohne Genesungszertifikat oder vollständige Impfung dringend, vor und unmittelbar nach der Rückreise einen PCR-Test zu machen.