Hilfestellung für mehr als 30.000 Menschen

Vorarlberg / 12.07.2021 • 18:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hilfestellung für mehr als 30.000 Menschen

IfS war auch im Lockdown für Klienten da.

Röthis Im Coronajahr 2020 begleiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Sozialdienste (ifs) insgesamt 30.767 Menschen in Krisen und Not. In den Beratungen zeigte sich, dass vor allem die Auswirkungen der Pandemie den Klienten zu schaffen machten.

Dazu zählten unter anderem Überforderungen, Existenzängste, psychische Belastungen und häusliche Gewalt. Der erwartete Ansturm auf die Schuldenberatung oder die Delogierungsprävention blieb hingegen aus. Indes erfolgten immerhin aber 2740 Fachberatungen in Schuldenfragen.

„Es ist davon auszugehen, dass sich manche Auswirkungen der Coronapandemie erst zeitverzögert zeigen werden“, befürchtet IfS-Geschäftsführerin Martina Gasser, die mit dem Auslaufen diverser Förder- und Stundungsmaßnahmen einen steigenden Bedarf an existenzsichernder Beratung und Unterstützung erwartet. „Wir sind darauf vorbereitet und werden Betroffenen umfassende Hilfe und Unterstützung bieten.“

Trotz Lockdowns und Einschränkungen setzte das IfS alles daran, für die Hilfesuchenden erreichbar zu sein. So wurden die Öffnungszeiten erweitert, um auch an Abenden und Samstagen erreichbar zu sein, Beratungssettings angepasst und telefonische, videobasierte sowie Chat-Beratungen angeboten. Mit Blick auf die Altersstruktur der Klienten war die Gruppe der 35- bis 44-Jährigen mit 20 Prozent am meisten in der ambulanten Beratung vertreten.

Die Betriebsleistung des IfS betrug im vergangenen Jahr 35 Millionen Euro. Geldgeber sind das Land und die Gemeinden, Bundesministerien, Sozialversicherungsträger und ÖGK.

„Manche Auswirkungen der Coronapandemie werden sich erst zeitverzögert zeigen. “