Mario Leiter will sich als Parteichef der Genossen ins Rennen werfen

Vorarlberg / 14.07.2021 • 20:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Würde ebenso als Parteichef kandidieren“, sagt Mario Leiter. VN
„Würde ebenso als Parteichef kandidieren“, sagt Mario Leiter. VN

Bregenz, Dornbirn, Bludenz Bei den Sozialdemokraten rumort es. Und zwar nicht nur auf Bundesebene, wo sich Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil mächtig in den Haaren liegen. Auch im Land zeichnet sich im Kampf um die Parteispitze ein Schlagabtausch ab. Entschieden wird das Ganze freilich erst beim Landesparteitag am 16. Oktober. Im Vorfeld der heutigen Sitzung des erweiterten Landesparteivorstandes steigen Genossen jedenfalls auf die Barrikaden, wie ein VN-Rundruf zeigt.

Dicke Luft an der Basis der SP

Die Ankündigung von Noch-Parteichef Martin Staudinger, wonach Klubchef Thomas Hopfner sein Erbe werden soll, sorgt in den Reihen der Genossen an der Basis hörbar für Unmut. „Das wurde überhaupt nicht abgesprochen“, heißt es in Ortsgruppen wie Bregenz bei Stadtchef Michael Ritsch oder in Götzis bei Christian Vögel. In Bludenz geht Stadtparteichef Mario Leiter noch einen Schritt weiter: „Wenn ich gefragt werde und Unterstützung erfahre, werde ich kandidieren.“ Ritsch („Offenbar gibt es Interesse aus Bludenz. Ich bedauere, dass es seitens der Parteispitze noch kein Gespräch gegeben hat. Zwei oder mehr Kandidaten wären wünschenswert“) und Vögel wollen sich jedenfalls „definitiv für Leiter ins Zeug werfen“. Was ebenso als Affront empfunden wird: Die heutige Sitzung des Parteivorstandes findet just am gleichen Tag statt, an dem in Bludenz und Bregenz die Stadtvertretungen tagen. VN-TW

Thomas Hopfner dürfte im Oktober eine Kampfabstimmung bevorstehen. VN
Thomas Hopfner dürfte im Oktober eine Kampfabstimmung bevorstehen. VN