14 Millionen sind bereits geflossen

Vorarlberg / 19.07.2021 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
14 Millionen sind bereits geflossen
“Konzepte sind gefragt”, betont Ausschusschef Pfefferkorn.

Lecher Zentrumsbau läuft auf Hochtouren. Handelsflächen werden demnächst online ausgeschrieben.

Lech Stillstand gilt so wie in der Wirtschaft auch in vielen Tourismusgemeinden als Rückschritt: In Lech am Arlberg läuft der Bau eines Gemeindezentrums auf Hochtouren. Rund 45 Arbeiter der Baufirmen Hilti & Jehle sowie i + R ziehen im Zentrum der Gemeinde zwei Gebäude für ein neues Zentrum hoch. Die Kosten für das neue Zentrum werden mit rund 40 Millionen Euro beziffert. Seit dem Start der Arbeiten am 2. Mai 2019 sind bisher 14,4 Millionen in die Errichtung geflossen. Bis Ende November dieses Jahres sollen bereits 18 Millionen verbaut worden sein.

166 Parkflächen in Tiefgarage

Beim ersten Gebäude, dem Kulturhaus, sind bereits zwei Stockwerke des Rohbaus vor der Fertigstellung. Auch die stattliche Tiefgarage ist bis auf die Elektrotechnik so gut wie fertig. Sie weist im ersten Untergeschoss 75 und im zweiten 91 Parkflächen auf. Laut Bürgermeister Stefan Jochum sind die eigens für den Bau von der Gemeinde installierten Arbeitsgruppen am Tagen. Dabei geht es laut Jochum auch um Synergien, die im neuen Zentrum künftig genutzt werden können. So hätten sich beispielsweise die Abteilungsleiter von Gemeinde und Tourismus zu einem Workshop getroffen und dabei Vorschläge wie die gemeinsame Nutzung von Besprechungsräumen erarbeitet. Der Bau liegt laut Gemeindechef Jochum „sowohl zeitlich als auch im Hinblick auf die Kosten im Plan“.

Für Pächter mit Konzepten

Auch die künftige Nutzung der Handelsflächen ist wieder Thema. Diese hatten bekanntlich vor geraumer Zeit für einigen Wirbel in Lech gesorgt, weil dabei der Immobilientycoon Rene Benko als künftiger Pächter genannt worden war und sich Lecher Betriebsinhaber übergangen gefühlt hatten. Jetzt, nachdem Benko abgewunken haben soll, werden die nach Fertigstellung des Zentrums zur Verfügung stehenden Handelsflächen öffentlich ausgeschrieben.

Dabei sind vor allem Pächter mit passenden Nutzungskonzepten gefragt, betont Johannes Pfefferkorn als Obmann des Ausschusses Gemeindezentrum im Gespräch mit den VN und verweist auf eine diesbezügliche Ausschreibung, die laut Pfefferkorn in den nächsten Tagen über die Homepage der Gemeinde Lech online zur Verfügung gestellt wird. Voraussichtlich bis 10. September dieses Jahres könnten sich um die Flächen, die auch mit einem Restaurant ausgestattet sein sollen, Interessierte bewerben.

Mit der Fertigstellung des neuen Gemeindezentrums, das vom Bregenzer Architektenbüro Dorner/Matt geplant und von Baumeister Michael Haßler als Projektleiter in die Tat umgesetzt wird, wird nach dem Innenausbau der Gebäude in der vierten Bauphase im kommenden Jahr Ende November 2023 gerechnet. VN-TW

Neues Gemeindezentrum im Tourismus-Eldorado Lech nimmt immer mehr Form an. VN, Gemeinde
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