Zoll über S18-Hickhack: “Totales Unverständnis”

Vorarlberg / 24.07.2021 • 11:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Foto_Zoll
Christian Zoll war am Freitag bei “Vorarlberg LIVE”.VOL.AT

Christian Zoll, Geschäftsführer Industriellenvereinigung Vorarlberg, war am Freitag zu Gast bei “Vorarlberg LIVE” und sprach über die S18 aus Sicht der Industrie, die Verzögerungstaktik der Grünen und E-Mobilität.

Die Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen. Auch in der Vorarlberger Industrie? Christian Zoll ist seit Anfang Juli der neue IV-Geschäftsführer. Wird er die Themenschwerpunkte der Vorarlberger Industriellenvereinigung weiterverfolgen oder plant er andere Strategien? Welche Ideen gibt es für den Klimaschutz und was hält er von der 4-Tage-Woche?

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Das Dauerthema S18 und die aktuelle Diskussion darum beschäftigt die heimische Industrie, sind die Unternehmen doch auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. “Aus Sicht der Industrie herrscht totales Unverständnis für diese Debatte. Es braucht die S18. Die Industriebetriebe brauchen Infrastrukturprojekte wie die S18”, sagt Christian Zoll, der neue Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Denn eigentlich hätte man die Debatte darüber schon vor Jahren geführt. Nun habe man eine Trassenentscheidung am Tisch und sollte deshalb endlich ins Tun kommen.

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S18: Wie gut ist das Gesprächsklima aktuell, Herr Zoll?

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Zoll ortet eine Verzögerungstaktik seitens der Grünen. “Auch aus Sicht der Bevölkerung finde ich es nicht fair, wie das Projekt kontinuierlich verhindert wird, obwohl es eine Entscheidung gibt”, sagt Zoll. Auf der einen Seite wolle man Elektromobilität fördern, auf der anderen Seite wolle man nicht, dass die E-Autos auf Straßen fahren. “Irgendwann muss man sich entscheiden. Denn der Individualverkehr wird zunehmen, weil die Bevölkerung wächst. Daher muss auch die Infrastruktur nachziehen.”

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Inwiefern trägt die Industrie zum Wohlstand im Land bei?

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Ins Bewusstsein müsse man sich auch rufen, wie sehr die Industrie zum Wohlstand im Land beitrage. “Man darf nicht vergessen, dass die Vorarlberger Industriebetriebe jährlich 2,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben abführen. Das ist mehr als das Vorarlberger Landesbudget. Das muss man im Bewusstsein haben, auch wenn es um Betriebsansiedelungen und Erweiterungen geht.”

Die gesamte Sendung:

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VORARLBERG LIVE am Freitag, 23. Juli 2021

Wann: ab 17 Uhr live auf VOL.AT, VN.at und Ländle TV
Gäste: Doris Knecht (Autorin), Christian Zoll (IV Vorarlberg), Reinhold Bilgeri (Musiker)
Moderation: Pascal Pletsch (Chefreporter VOL.AT)

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Die Sendung “Vorarlberg LIVE” ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt’s hier.

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(VOL.AT/VN)