Bei Radverbindung wird in die Pedale getreten

Vorarlberg / 26.09.2021 • 17:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Entlang der Bahnlinie soll der Radweg eine direkte Verbindung vom Götzner Bahnhof ins Vorderland ermöglichen. <span class="copyright">MArktgemeinde</span>
Entlang der Bahnlinie soll der Radweg eine direkte Verbindung vom Götzner Bahnhof ins Vorderland ermöglichen. MArktgemeinde

Nächster Schritt für Schnellroute Götzis–Rankweil: Götzner Gemeindevertretung fällt Grundsatzbeschluss.

GÖtzis Der nächste große Schritt für die Radschnellverbindung amKumma–Vorderland ist getan: Die Standortgemeinden haben dem Grundsatzbeschluss zur Umsetzung zugestimmt. Somit können die Planungen für die Verbindung von Götzis über das Betriebsgebiet in Koblach bis hin zur Bahnhaltestelle Klaus und weiter zum Radweg in Richtung Rankweil – mit einer Anbindung an das Koblacher Zentrum und das Betriebsgebiet Interpark Fokus – weiter vorangetrieben werden.

Vertrag mit dem Land aushandeln

Am vergangenen Montagabend hat auch die Gemeindevertretung Götzis beschlossen, der Realisierung einer solchen Verbindung im Grundsatz zuzustimmen. Gemeinsam mit den weiteren Standortgemeinden – Sulz, Röthis, Weiler, Koblach und Klaus – werden dafür zwei Millionen Euro bereitgestellt. Gespräche zur Aufteilung und zu möglichen Mitteln aus den Bedarfszuweisungen laufen. Die restlichen Kosten von bis zu 28 Millionen Euro sollen von Land und Bund getragen werden.

In einem nächsten Schritt wollen die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden mit dem Land einen Vertrag ausverhandeln, der nicht nur den Besitz und den Bau, sondern auch Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung der Anlage klären soll.

Sichere und direkte Route

Die geplante Verbindung verläuft zum großen Teil entlang der Bahnlinie. Sie benötigt mehrere Bauwerke, wie beispielsweise einen kurzen Tunnel durch den Sattelberg, Unter- sowie Überführungen und Brücken, um eine weitgehend vom Autoverkehr getrennte, sichere und direkte Routenführung zu ermöglichen. „Wir sind sehr zuversichtlich, hier zu einer guten Lösung zu kommen“, berichtet der Götzner Bürgermeister und Obmann der Region amKumma, Christian Loacker. „Mit der Verbindung würden wir das regionale und überregionale Radnetz in der Region auf eine neue Ebene heben: 60.000 Gemeindebürger könnten ihre regionalen Arbeitsplätze in 20 Minuten mit dem Rad erreichen. Bisher ist das für viele schwierig, die aktuellen Routen sind oft mit großen Umwegen und auch gefährlichen Querungen verbunden.“

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