Reibungsloser Start ins neue Schuljahr

Vorarlberg / 28.10.2021 • 16:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vizebürgermeister und Hochbaustadtrat Daniel Allgäuer sowie Schulstadträtin Gudrun Petz-Bechter statteten der Volksschule Altenstadt einen Besuch ab. <span class="copyright">Stadt </span>
Vizebürgermeister und Hochbaustadtrat Daniel Allgäuer sowie Schulstadträtin Gudrun Petz-Bechter statteten der Volksschule Altenstadt einen Besuch ab. Stadt

Volksschule Altenstadt hat sich in Provisorium bereits gut eingerichtet.

Feldkirch Eine inklusive Schule, die auf Diversität und Sonderpädagogik setzt – das ist für die neue Volksschule in Altenstadt geplant. Doch um diesen Plan überhaupt in die Tat umsetzen zu können, mussten über den Sommer zunächst die alten Klassenräume weichen. Um das Baufeld für den Neubau des Schulgebäudes frei zu machen, erfolgte von Mitte August bis Anfang September der Abbruch des bestehenden Klassentrakts. Als Ersatz wurde – ebenfalls über die Sommerferien – ein zweigeschossiges Provisorium errichtet, das pünktlich zum Schulstart bezogen werden konnte.

Liebevoll gestaltet

Vergangene Woche statteten Vizebürgermeister und Baustadtrat Daniel Allgäuer und Schulstadträtin Gudrun Petz-Bechter der Schule einen Besuch ab, um sich selbst ein Bild von den neu geschaffenen Räumlichkeiten zu machen. Dabei zeigte sich, dass sich die Schulkinder und Lehrpersonen in den vergangenen Wochen gut eingelebt haben und dabei auch schon recht fleißig waren. So sind die Klassen und Gänge des Provisoriums bereits liebevoll gestaltet worden. „Durch die Verwendung von Holz als konstruktives und sichtbares Baumaterial in den Gängen und im Eingangsbereich ist eine heimelige Atmosphäre entstanden“, zeigte sich Vizebürgermeister Allgäuer zufrieden. Die Gänge mit den Garderoben sollen teilweise auch für Gruppenarbeit dienen und sind deshalb entsprechend breit ausgeführt worden.

Der Ersatzbau steht auf dem ehemaligen Sportplatz und dockt an das bestehende Turnhallenfoyer an. Zusammen mit dem Turnhallen- und Verwaltungstrakt der Bestandsschule steht das Provisorium während der gesamten Bauphase des Neubaus dem Schulunterricht zur Verfügung. „Dadurch ist gesichert, dass auch die Vereine die bisherigen Räumlichkeiten bis zum Umzug in den Neubau uneingeschränkt nutzen können“, betont Petz-Bechter.

Weiterer Fahrplan

Bisher hat die Stadt Feldkirch alle erforderlichen Bewilligungsverfahren eingeleitet. Am Donnerstag endeten die gesetzlichen Fristen zur Ausschreibung für rund 60 Prozent der Gewerksarbeiten. In der nächsten Sitzung der Stadtvertretung am 14. Dezember soll der offizielle Baubeschluss gefasst und die Gewerksarbeiten vergeben werden. Ende Jänner 2022 wird es dann endlich ernst: Nach jahrelangen Planungen sollen die ersten Bagger für den Neubau auffahren. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2023 geplant. Rund 18 Millionen Euro (plus/minus 20 Prozent) werden in die neue Bildungsstätte investiert.

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