Johannes Huber

Kommentar

Johannes Huber

Kurz muss gehen

Vorarlberg / 06.11.2021 • 07:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Als Bundeskanzler will Sebastian Kurz im Oktober lediglich „zur Seite getreten“ sein.

Also verabschiedete er sich nicht aus der Politik, sondern blieb ÖVP-Chef und wurde zusätzlich Klubobmann der Parlamentsfraktion. Offensichtlich ist er der Überzeugung, irgendwann wieder an die Regierungsspitze zurückkehren zu können. Angesichts dessen, was er sich politisch zuschulden kommen lassen hat, lässt das auf fehlendes Verantwortungsbewusstsein schließen. Schlimm ist, dass das von den Landeshauptleuten der Partei geduldet wird. Geradezu katastrophal für ganz Österreich ist, dass damit ausgerechnet vor einem neuerlichen Höhepunkt der Pandemie eine Führungskrise einhergeht.