Auf Sphärenklänge folgten Jamsessions

Vorarlberg / 07.11.2021 • 17:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ein Teil des 44-köpfigen Orchesters mit Konzertmeisterin Vineta Sareika und Pforte-Leiter Klaus Christa.<span class="copyright">Meusburger</span>
Ein Teil des 44-köpfigen Orchesters mit Konzertmeisterin Vineta Sareika und Pforte-Leiter Klaus Christa.Meusburger

Eindrucksvolles Musiker-Aufgebot bei fünftem Pforte-Konzert.

Feldkirch Ein eindrucksvolles Aufgebot von etlichen jungen und einigen etablierten Musikern prägte das fünfte Pforte-Konzert im Festsaal des Landeskonservatoriums. Pforte-Leiter Klaus Christa begrüßte die vielen Musikbegeisterten und erläuterte die Bedeutung der Tonart Es-Dur für Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch andere Komponisten: „Es ist die Tonart der Wintersonnenwende, unser inneres Licht leuchtet dann am hellsten.“

Andrea Summer und Claudia Christa, die Ehefrau von Pforte-Leiter Klaus Christa.
Andrea Summer und Claudia Christa, die Ehefrau von Pforte-Leiter Klaus Christa.

Nach der Schilderung verschiedener Schicksalsschläge und der damit verbundenen musikalischen Entwicklung von Mozart spielten Studierende des VLK, der Iberacademy (Kolumbien), der Fundacion Papageno (Chile), der Fundacion Bravura (Bolivien) und des Mangaung String-Programms (Südafrika) Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester.

Barbara und Gerhard Hofer (Spiritworks) waren im Publikum des fünften Pforte-Konzerts.
Barbara und Gerhard Hofer (Spiritworks) waren im Publikum des fünften Pforte-Konzerts.

Dabei hätten die drei Aufführungen des fünften Pforte-Konzerts wegen der Erkrankung von Konzertmeister Thomas Reif fast nicht stattfinden können. Als hochkarätigen Ersatz konnte Rainer Honek die kurz vorher in Wien tätige Vineta Sareika gewinnen. Sie ist die Trägerin renommierter Preise, konzertiert mit den führenden europäischen Orchestern als Soloviolinistin und unterrichtet an der Universität der Künste in Berlin und der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien.Um die „Konfrontation mit blinden Flecken“, dem Auf-sich-selbst- zurückgeworfen-Sein, und schwierige Situationen, die einen wie damals auch Mozart weiterbringen, geht es im Werk „Thrown back on blind spots“ von Viola Hammer. Die mehrfach ausgezeichnete und für viele renommierte Festivals engagierte Jazz-Komponistin und -Pianistin aus der Steiermark spielte nach einigen Anmerkungen dazu nicht nur beim eigenen Stück.

Unter den Konzertbesuchern waren auch Heiner und Rosmarie Kathan, Christine Rhomberg (Hilti Foundation) sowie Birgit und Hubert Brida.
Unter den Konzertbesuchern waren auch Heiner und Rosmarie Kathan, Christine Rhomberg (Hilti Foundation) sowie Birgit und Hubert Brida.

Denn nach dem Konzert, bei dem nach der Pause Mozarts Sinfonie Nr. 39 in Es-Dur zu hören war, beteiligte sich Hammer an der ersten von mehreren Jamsessions, die Klaus Christa schon für den Ausklang bei Speis und Trank im Pförtnerhaus angekündigt hatte.

In den Genuss bester Grooves kamen neben etlichen anderen Besuchern Seelsorger Rudi Sigl, Johannes und Edith Hefel, Lucie Wieländner und Judith Lampert. AME

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