Historische Schifffahrt stellt Büro in Hard vor

Vorarlberg / 07.11.2021 • 17:09 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
<p class="caption">Aufmerksamkeiten für die Jubilare Robert Kössler und Christian Hämmerle sowie den schifffahrtsrechtlichen Betriebsleiter Florian Pausch. (v. l.)<span class="copyright">.</span></p><p class="caption">

Aufmerksamkeiten für die Jubilare Robert Kössler und Christian Hämmerle sowie den schifffahrtsrechtlichen Betriebsleiter Florian Pausch. (v. l.).

Gottes Segen vom „Nachbar“, Jubilarehrung, Beförderung und viel Zuversicht für künftige Vorhaben.

Hard Mit einem Verweis auf das Markus-Evangelium nahm Pfarrer Erich Baldauf die kirchliche Segnung der neuen Büroräumlichkeiten der Historischen Schifffahrt Bodensee in Hard vor. Er sei der Einladung gerne gefolgt – als direkter Nachbar, steht doch das neue Büro vis-à-vis der Pfarrkirche, habe er es ja nicht weit gehabt. Was Markus in seinem Evangelium beschreibt, habe nach wie vor auch im übertragenen Sinne Gültigkeit: Wer Gott mit im Boot hat, kann sich selbst im Sturm geborgen fühlen.

In ruhigere Gewässer

Stürmische Zeiten hat auch die Historische Schifffahrt hinter sich, so Geschäftsführer Benno Gmür, der die offizielle Büro-Eröffnung zum Anlass nahm, noch einmal an diese „Sturmfahrt“, die noch dazu von der Pandemie dramatisch verschärft wurde, zu erinnern: Anfang des Jahres sei die Hohentwiel-Gesellschaft de facto insolvent gewesen – dem Büroteam drohte gar die „Obdachlosigkeit“, weil der Vertrag für das bisherige Büro auslief und die ins Auge gefassten neuen Räumlichkeiten in trostlosem Zustand waren.

Angepackt und gemeistert

„Kabel hingen von der Decke, die Räume waren in desolatem Zustand“, erinnert sich Gmür an den ersten Lokalaugenschein – doch dann wurde angepackt. Nach Plänen der Architektin Susanne Fritz und ihrer Assistentin Sylvia Wübbens schuf Einrichtungsspezialist Michael Stadler mit seinem Team ein Büro, das einen angenehmen Arbeitsplatz bietet und Besucher mit besonderen Details empfängt. So erinnert etwa der Empfang an die Spantenkonstruktion früherer Schiffe oder das Teppichmuster an eine Art Leitsystem.

Einladendes Ambiente

„Jetzt steht uns ein Arbeitsplatz zur Verfügung, der nicht nur uns Spaß macht, sondern auch einladend für unsere Kunden ist“, freuen sich Julia Bösch und Christine Konstatzky mit ihrem Team – Adriana Haury, Lion Ladner, Mitra Zoran, Marion Gafgo und Sonja Beifuss. Als kleine Aufmerksamkeit gab es für das Büroteam sieben Mini-Betonporsche von Gottfried Bechtold. Geschenke gab es auch für die Jubilare Robert Kössler und Christian Hämmerle, die seit 40 bzw. 25 Jahren zur Crew gehören. Florian Pausch wurde als schifffahrtsrechtlicher Betriebsleiter vorgestellt und Luca Gehrmann mit dem zweiten Stern auf der Schulterklappe vom Matrosen zum Bootsmann befördert.

Wink mit dem Zaunpfahl

Bevor Heino Huber mit seiner Bordgastronomie feine Häppchen servierte, durften Benno Gmür und Markus Flatz ihre symbolischen Eröffnungsgeschenke – Schutzhelm für Bauarbeiter – als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen, denn auf die Historische Schifffahrt wartet noch ein großes Bauvorhaben, zu dem sich auch Standortbürgermeister Martin Staudinger in seinem Statement bekannte: In den vergangenen Jahren sei es nicht gelungen, die Anlegestelle samt Hafeninfrastruktur attraktiver zu gestalten, deshalb sei es dringend erforderlich, ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen, das den beiden Bodensee-Juwelen gerecht werde. STP

<p class="caption">Ein Stern für Neo-Bootsmann Luca Gehrmann.</p><p class="caption"/>

Ein Stern für Neo-Bootsmann Luca Gehrmann.

<p class="caption">Markus Flatz hatte für das Büroteam als Eröffnungsgeschenke Mini-Betonporsche des Oesterreich-Fans Göpf Bechtold mitgebracht.</p><p class="caption"/>

Markus Flatz hatte für das Büroteam als Eröffnungsgeschenke Mini-Betonporsche des Oesterreich-Fans Göpf Bechtold mitgebracht.

<p class="caption">Als Nachbar erbat Pfarrer Erich Baldauf Gottes Segen für das Büro, dessen Empfang alter Schiffsbauspantentechnik (im Hintergrund) nachempfunden ist.</p><p class="caption"/>

Als Nachbar erbat Pfarrer Erich Baldauf Gottes Segen für das Büro, dessen Empfang alter Schiffsbauspantentechnik (im Hintergrund) nachempfunden ist.

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