Götzner Bahnhof soll moderne Mobilitätsdrehscheibe werden

Vorarlberg / 01.12.2021 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Einige Details werden noch geklärt, dann könnte 2024 der Umbau des Bahnhofs Götzis tatsächlich starten. <span class="copyright">MIMA</span>
Einige Details werden noch geklärt, dann könnte 2024 der Umbau des Bahnhofs Götzis tatsächlich starten. MIMA

Nach jahrelangen Verzögerungen könnte im Jahre 2024 mit derlangersehnten Erneuerung des Bahnhofs Götzis begonnen werden.

Götzis Seit mittlerweile über einem Jahrzehnt ist die Modernisierung der Bahnhaltestelle in Götzis im Gespräch. Nach mehreren Verschiebungen schien im Zuge des Rheintalkonzepts 2019 als Starttermin fix zu sein. Rund ein Jahr vor Baubeginn dann der Rückschlag. Denn laut Rahmenplanung der ÖBB war die Umsetzung frühestens für das Jahr 2023 vorgesehen, was in der Marktgemeinde für Unmut sorgte. Die VN-Heimat berichtete. Nun scheint das Projekt aber endlich auf Schiene. Mit den ÖBB konnte eine Einigung über die wesentlichen Elemente des neuen, barrierefreien Bahnhofs erzielt werden. Götzis ist, laut eigenen Aussagen, der einzige Bahnhof von Schruns bis Lochau, in dem die Bahnsteige noch nicht auf die Einstiegshöhe der Nahverkehrszüge angehoben wurden. Nunmehr sollen die Arbeiten am Götzner Bahnhof aber am Ende des Rheintalkonzepts 2 der ÖBB gestartet werden.

Auf einem guten Weg

„Unser Ziel ist es, den Bahnhof gemeinsam mit dem Land und der Standortgemeinde barrierefrei zu machen und – wie bereits mehrere andere Bahnhöfe in Vorarlberg – zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe um- und auszubauen“, erklärt dazu ÖBB-Sprecher Christoph Gasser-Mair. Geplant sind der Einbau von Liften, die Errichtung von barrierefreien Bahnsteigen, kurzen und attraktiven Anbindungen von Bus und Fahrrad oder auch eine ökologische Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Auch das Thema Fahrradrampe, welches in der Vergangenheit für Diskussionen sorgte, wird in Abstimmung mit der Gemeinde weiterverfolgt und es werden dafür Lösungsansätze gesucht. „Wir befinden uns aber auch hier auf einem guten Weg“, so Gasser-Mair.

Baustart im Jahr 2024

Der weitere Zeitplan sieht nun für das kommende Frühjahr die vertragliche Festsetzung der Finanzierung zwischen ÖBB, Land und Gemeinde vor und in weiterer Folge die Detailplanung und die ersten Bauvorbereitungen. „Ein Baustart ist, wenn alles gut läuft, im Jahr 2024 möglich“, blickt der ÖBB-Pressesprecher nach vorn. Es soll, wenn es nach der Gemeinde geht, ein Vorzeigebahnhof entstehen – und zwar nicht nur bezüglich Funktionalität im Verkehrsablauf, sondern auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. MIMA

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