Ein Ballon erschreckend tief über den Dächern

Vorarlberg / 03.01.2022 • 22:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Ballon sank und sank und setzte schließlich gemächlich und absolut sicher auf einer Wiese auf. schachinger
Der Ballon sank und sank und setzte schließlich gemächlich und absolut sicher auf einer Wiese auf. schachinger

Auch wenn es anders aussieht: Diese Landung in Gisingen war nicht kritisch, sondern völlig harmlos.

Feldkirch-Gisingen Ein spektakuläres Szenario zog am Sonntag zahlreiche Blicke gegen den Himmel über Gisingen. Ein Ballon des Unternehmens „Skyfun“ fuhr (nicht flog) immer bedrohlich tiefer über das Häusermeer des Feldkircher Stadtteils.

Unter dem Betreff „Notlandung mit Heißluftballon mit Blick vom Rheinblick“ übermittelte Leserreporterin Ilse Schachenhofer den VN freundlicherweise einige Schnappschüsse von dem Geschehen, das tatsächlich weit weniger aufregend war, als es vielleicht den Anschein hat.

Pilot im Korb des Heißluftballons war kein Geringerer als „Skyfun“-Chef Eugen Nussbaumer selbst. Im Gespräch mit den VN nimmt der Profi-Luftfahrer dem Ereignis jede Dramatik: „Es war ein völlig harmloses Landemanöver. Wir waren mit dem Ballon im Rahmen einer Neujahrsfahrt in Luzern gestartet und bereits über eine Stunde unterwegs gewesen. Zunächst noch recht schnell.“

Plötzliche Flaute

Dann, über dem Gebiet von Feldkirch-Gisingen, ging der zunächst passable Wind plötzlich in eine Flaute über. „Da bewegten wir uns gerade mal zwischen einem oder drei Stundenkilometer vorwärts.“ Ursprüngliches Landeziel sei eigentlich irgendwo gegen den Wald gewesen. „Doch dann hat es uns irgendwie doch gereicht und wir suchten uns für die Landung eine schöne Wiese“, schildert Nussbaumer.

Sicher aufgesetzt

Gesagt, getan. Gemächlich sank der Heißluftballon darnieder und setzte sicher auf einer Grünfläche auf. Nichts und niemand wurde dabei gefährdet. „Wenn wir solche Landungen machen, bekommt man als Beobachter oft einen falschen Eindruck. Acht von zehn Leuten fragen uns danach, ob das eine Notlandung war“, schmunzelt der Pilot. VN-GS

„Acht von zehn Leuten fragen uns danach, ob das eine Notlandung war.“

Ein Ballon erschreckend tief über den Dächern

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