Bürgermeister-Direktwahl in Lech am 6. Februar gilt als nicht fix

Vorarlberg / 05.01.2022 • 19:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„Denke, dass alle mit der derzeitigen Situation gefordert sind“, sagt Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser, hier im Bild bei der Übernahme des Amtes von Stefan Jochum. VN
„Denke, dass alle mit der derzeitigen Situation gefordert sind“, sagt Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser, hier im Bild bei der Übernahme des Amtes von Stefan Jochum. VN

Lech Dass Lech nach dem abrupten Abgang von Stefan Jochum einen neuen Bürgermeister benötigt, steht fest. Noch nicht sicher ist derzeit, ob die 1322 Wahlberechtigten am Sonntag, 6. Februar, zur Direktwahl eines neuen Gemeindeoberhauptes überhaupt an die Urne geladen werden. Die Gründe dafür: Einerseits hat sich bis dato noch niemand offiziell zur Kandidatur angemeldet und andererseits liegt das Angebot des Oberlecher Hoteliers Gerhard Lucian am Tisch, sich von der Gemeindevertretung zum Nachfolger von Stefan Jochum wählen zu lassen.

„Wahl derzeit nicht vordringlich“

Sollte sich bis 12. Jänner kein Kandidat aus den Reihen der vier in der Gemeinde vertretenen Listen melden, so dürfte die Gemeindevertretung einen neuen Gemeindechef wählen.

„Es gibt das Angebot auf Zusammenarbeit von Gerhard Lucian und die mediale Ankündigung von Brigitte Finner als Kandidatin. Und es gibt Spekulationen. Relevant ist: es gibt keinen formellen Wahlvorschlag. Ich denke, dass alle in ihren Betrieben mit der aktuellen Situation so gefordert sind, dass die Wahl derzeit nicht vordringlich ist“, betont Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser, die interimistisch das Amt als Gemeindechefin ausübt. Sollte es zur Direktwahl kommen, so geht sie davon aus, dass in Coronazeiten viele Lecher Gebrauch von der Briefwahl machen. VN-TW

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