Meilenstein für Regio Vorderland-Feldkirch

Vorarlberg / 10.01.2022 • 16:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit dem Beschluss des Zielbildes der 13 Regio-Gemeinden ist die erste Phase des regREK Prozesses abgeschlossen.Regio
Mit dem Beschluss des Zielbildes der 13 Regio-Gemeinden ist die erste Phase des regREK Prozesses abgeschlossen.Regio

regREK-Zielbild in allen 13 Gemeinden beschlossen.

Vorderland, Feldkirch Bereits rund zweieinhalb Jahren (inklusive coronabedingter Verzögerungen) dauert der Prozess für die Erarbeitung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzepts (regREK) der Regio Vorderland-Feldkirch. In der nun abgeschlossenen ersten Phase wurde mithilfe von Fachanalysen und zahlreichen öffentlichen Beteiligungsformaten das sogenannte regREK-Zielbild entwickelt. Dabei handelt es sich um einen raumplanerischen Werte- und Zielkatalog zu acht Themenbereichen, der als Leitbild oder „Selbstverpflichtung“ der beteiligten Kommunen hinsichtlich der räumlichen Entwicklung in einem Zeitraum von etwa zehn bis 15 Jahren dient.

Fast 100-prozentige Zustimmung

Zwischen September und Dezember 2021 haben die 13 Regio-Mitgliedsgemeinden – Feldkirch, Fraxern, Göfis, Klaus, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser – dieses Zielbild nun mit einer außerordentlich großen Mehrheit beschlossen: In zwölf Gemeinden war der Beschluss einstimmig. Insgesamt stimmten 268 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter dafür und lediglich ein Gemeindevertreter dagegen. „Es handelt sich dabei um einen echten Meilenstein für unsere Region. Das regREK-Zielbild stellt eine wichtige Grundlage für die regionale Zusammenarbeit und die positive Entwicklung unseres schönen und vielfältigen Lebensraumes dar,“ betont Regio-Obfrau und Rankweiler Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. „Die breite Zustimmung von insgesamt über 99 Prozent bietet eine hervorragende Ausgangslage für die Umsetzung unserer Raumplanungsziele in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, die sich seitens der Bevölkerung und der Gemeindevertretungen in diesen Prozess eingebracht haben.“

Planung und Umsetzung

Neben dem regREK-Zielbild haben die Gemeinden der Regio auch die neue Zielvereinbarung bis 2024 mit dem Land Vorarlberg verabschiedet. Darin ist festgelegt, dass ab 2022 die Priorisierung, Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmenvorschläge aus dem regREK-Zielbild erfolgen soll. Das regionale Räumliche Entwicklungskonzept trage aber bereits jetzt Früchte, erläutert Regio-Manager Christoph Kirchengast: „Wir sind in einigen Bereichen schon mitten in der Maßnahmenumsetzung.“ So ist die Regio Vorderland-Feldkirch etwa bereits seit Frühling 2021 „Klimawandelanpassungs-Modellregion“ (KLAR) und im Oktober hat sich die Region auch als „Klima- und Energiemodellregion“ (KEM) beworben. Außerdem sind die Planungen und Beschlussfassungen für die Radschnellverbindung Vorderland-amKumma mittlerweile weit fortgeschritten. Ebenso soll im Laufe des Jahres eine regionale Raumplanungsstelle geschaffen und eingerichtet werden. „Diese Fortschritte sind auch Ergebnisse des regREK-Prozesses. Ausgehend vom Zielbild und den darin enthaltenen Maßnahmenvorschlägen ergibt sich eine Vielzahl möglicher weiterer Vorhaben. Die Reihung, Konzeption und schrittweise Umsetzung der Maßnahmen ist natürlich eine große Herausforderung, die wir gemeinsam bewältigen können, wenn sich alle Regio-Gemeinden aktiv einbringen“, so Kirchengast abschließend.

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