Mit der eigenen Persönlichkeit im Zwiespalt

Vorarlberg / 10.01.2022 • 19:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sandra Oksakowski ist für Psychologie und Psychotherapie zuständig. khbg
Sandra Oksakowski ist für Psychologie und Psychotherapie zuständig. khbg

Med Konkret informiert zu Ursachen und Therapien.

rankweil Von Persönlichkeitsstörungen spricht die Medizin, wenn bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Denkmuster einer Person so ausgeprägt sind, dass sie eine Anpassung an Stresssiuationen verhindern und ein angemessenes Verhalten dadurch behindern. „Betroffene sind emotional instabil oder besonders zwanghaft oder sehr leicht kränkbar“, fasst Primar Jan Di Pauli vom LKH Rankweil zusammen. Diese Anlagen treffen auf drei bis vier Prozent der Bevölkerung zu. Allerdings ranken sich nach wie vor auch Mythen um diese psychische Erkrankung. Wie es damit und mit der Wahrheit aussieht, darüber informieren Experten des Landeskrankenhauses Rankweil beim Med Konkret heute, Dienstag, 11. Jänner 2022, ab 18 Uhr. Die Vorträge von Primar Jan Di Pauli, Leiter der Erwachsenenpsychiatrie, und Sandra Oksakowski, Leitung Psychologie und Psychotherapie, finden online statt. Fragen zum Thema können vorab unter stammtisch@vn.at gestellt werden.

Jan Di Pauli und Sandra Oksakowski referieren zu krankhaften Ausprägungen von Persönlichkeitsstörungen und informieren über die Bedeutung der Diagnosestellung sowie die diesbezügliche Verantwortung gegenüber Betroffenen. Eine Persönlichkeitsstörung entfaltet sich laut Di Pauli meist in der Jugend, dennoch gilt Zurückhaltung bei der Diagnose. „Auch im Rahmen der Pubertät können Krisen auftreten, die einer Persönlichkeitsstörung ähnlich sind“, begründet er.

Primar Jan Di Pauli leitet die Erwachsenenpsychiatrie.khbg
Primar Jan Di Pauli leitet die Erwachsenenpsychiatrie.khbg

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