Noch Impflücken in vielen ­Gemeinden und bei Jüngeren

Vorarlberg / 10.01.2022 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien Seit es die Coronaimpfung gibt, haben sich 396.000 Menschen erstmals gegen das Virus impfen lassen, davon sind ein Drittel Kinder unter 15, wie von der APA ausgewertete Daten des Gesundheitsministeriums zeigen. Damit sind fast drei Viertel der Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Impflücken gibt es aber noch bei der jüngeren Bevölkerung sowie in vielen Gemeinden. Tritt die Impfpflicht im Februar in Kraft, haben vor allem die jüngeren Altersgruppen Aufholbedarf: Während bei den über 55-Jährigen zwischen 87 und 97 Prozent zumindest einmal geimpft sind, wird die Impflücke bei den Jüngeren größer. Zwischen 35 und 54 sind nur noch rund 80 Prozent geimpft, zwischen 15 und 34 sind es 77 Prozent und bei den 12- bis 14-Jährigen nur 55 Prozent.

Kinder unter 14 wären von der Impfpflicht freilich ausgenommen. Dennoch lassen viele Eltern ihre Kinder impfen, um sie vor den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus zu schützen. Besonders hoch ist die Impfskepsis in Oberösterreich mit nur 70 Prozent geimpfter Bevölkerung sowie in Kärnten, Salzburg und Vorarlberg mit 71 Prozent an Geimpften.

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