Volles Bauprogramm auf den Schienen

Vorarlberg / 10.01.2022 • 19:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Es gibt schönere Orte in Bregenz: Bis zum Bahnhofsneubau soll die Hypounterführung umgebaut werden.VN/Paulitsch
Es gibt schönere Orte in Bregenz: Bis zum Bahnhofsneubau soll die Hypounterführung umgebaut werden.VN/Paulitsch

ÖBB haben in Vorarlberg mehrere Projekte auf der Agenda.

Bregenz Die ÖBB wollen 2022 61 Millionen Euro in Vorarlberg investieren. Neben der Fertigstellung der Bahnstrecke zwischen St. Margrethen und Lauterach stehen der Startschuss für den Umbau der Hypounterführung in Bregenz, der Bau von fünf neuen Photovoltaikanlagen und Erhaltungsarbeiten im Streckennetz auf der Agenda.

Die in die Jahre gekommene Hypounterführung soll während des Bahnhofneubaus als Zugang zu den Bahnsteigen dienen. Laut der Planungsvereinbarung vom April 2020 ist eine Attraktivierung und barrierefreie Umgestaltung vorgesehen. Unter anderem wird die Verbindung zwischen Stadt und See durch fünf Lifte ergänzt, die Bahnsteige werden rund 20 Meter in Richtung Lindau verlängert. Die Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen St. Margrethen und Lauterach gehen indes ins Finale. Der Spatenstich für den Ausbau fand im Herbst 2019 statt. Das neue zweite Gleis zwischen Hard und Lauterach ist bereits mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember in Betrieb gegangen. Auch die neue S-Bahn-Linie S5 zwischen Lustenau und Feldkirch ist seither unterwegs. Derzeit wird noch an der modernisierten Haltestelle Hard-Fußach und der neuen Haltestelle Lauterach-Unterfeld gearbeitet. Die Gesamtfertigstellung soll im Sommer erfolgen.

Ebenfalls geplant: Am Arlberg werden laut ÖBB zahlreiche Gleise und Weichen neu gelegt. Im Bereich Löcherwald wird der Hang stabilisiert und ein Lawinen- und Steinschlagschutz errichtet. „Darüber hinaus werden auch im Jahr 2022 die Planungen für die Modernisierung weiterer Verkehrsstationen fortgeführt, wie beispielsweise für die Bahnhöfe Klaus, Götzis, Wolfurt, Nenzing, Frastanz sowie für die Haltestellen in Feldkirch auf der Bahnlinie nach Buchs. Ebenso werden die Planungen im Stadtgebiet von Bregenz gemeinsam mit den Projektpartnern weitergeführt und die Variantenuntersuchung für den langfristigen Ausbau der Bahninfrastruktur speziell im unteren Rheintal konkretisiert“, ergänzt Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

So sollen die Unterführung und der Aufgang zum See nach dem Abschluss der Bauarbeiten aussehen. Stadt
So sollen die Unterführung und der Aufgang zum See nach dem Abschluss der Bauarbeiten aussehen. Stadt
Volles Bauprogramm auf den Schienen

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.