Kalte Progression bleibt Zankapfel

Vorarlberg / 11.01.2022 • 20:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Freiheitliche reichen eine Anfrage an LH Markus Wallner ein.

Bregenz „Kalte Progression abschaffen – Wann werden die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger endlich entlastet?“ So lautet der Titel der Anfrage, die Christof Bitschi (FP) als Klubobmann der Freiheitlichen an LH Markus Wallner (VP) richtet. Bitschi verweist dabei vor allem auf die derzeitige Funktion Wallners als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz. „Der Vorsitz sollte unserer Ansicht nach unbedingt dazu genutzt werden, um wichtige Anliegen der Vorarlberger bei der Bundesregierung voranzutreiben.

Gibt es bereits einen Fahrplan?

Dazu gehört unter anderem die längst in Aussicht gestellte, aber bisher nicht umgesetzte Abschaffung der kalten Progression“, betont Bitschi. Im Übrigen habe der Landtag in seiner Dezember-Sitzung mehrheitlich die Vorlage des Finanzausschusses betreffend „Kalte Progression deutlich abmildern“ beschlossen. Darin wird die Landesregierung ersucht, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die Kalte Progression ehestmöglich deutlich abgemildert wird, insbesondere in den unteren Steuerstufen soll die jährliche Teuerung zur Gänze berücksichtigt werden, will der blaue Klubchef den schwarzen Landeshauptmann offenbar an gefasste Beschlüsse erinnern.

Für Bitschi steht fest: „Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger warten sehnlichst auf diese versprochene Entlastung.“ In der Anfrage will Bitschi unter anderem in Erfahrung bringen, wie der zeitliche Fahrplan zur Abschaffung der kalten Progression aussieht und ob Wallner mit Finanzminister und Parteifreund Magnus Brunner (VP) in dieser Frage bereits Gespräche geführt hat. VN-TW

„Viele Vorarlberger warten sehnlichst auf diese versprochene und längst überfällige Entlastung.“

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.