Alle Bundesländer in Position gegen die Atomkraft

Vorarlberg / 13.01.2022 • 20:31 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Proteste gegen die Renaissance der Atomkraft gibt es überall in Europa. Aber es gibt auch starke Kräfte, welche die Nuklearenergie forcieren.   dpa
Proteste gegen die Renaissance der Atomkraft gibt es überall in Europa. Aber es gibt auch starke Kräfte, welche die Nuklearenergie forcieren.   dpa

Bregenz, Wien Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (54, ÖVP) hat als aktueller Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz sein Ziel erreicht: Er konnte alle seine Amtskollegen in einer gemeinsamen Position gegen die umstrittenen Atomkraft-Pläne der EU-Kommission vereinen. “In dieser für die weitere energiepolitische Entwicklung sehr wichtigen Frage ziehen wie erwartet alle an einem Strang”, durfte Wallner zufrieden vermelden. In der gemeinsamen Stellungnahme unterstreichen die Bundesländer ihre entschieden ablehnende Haltung gegenüber der Atomkraft und den Plänen der EU-Kommission.

Die Absage an die Kernenergienutzung begründen die Länder mit zahlreichen Argumenten. So sei die Widerstandsfähigkeit der Kernenergie gegenüber dem Klimawandel mit einer Zunahme von Extremwetterereignissen, einem Anstieg des Meeresspiegels und der Wassertemperatur nicht erwiesen.

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