Götzis investiert in Bildung und Sicherheit

Vorarlberg / 13.01.2022 • 16:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neben 1,7 Millionen Euro für Sanierungen in mehreren Schulen sind Investitionen von rund 695.000 Euro für die Götzner Feuerwehr vorgesehen.EGLe
Neben 1,7 Millionen Euro für Sanierungen in mehreren Schulen sind Investitionen von rund 695.000 Euro für die Götzner Feuerwehr vorgesehen.EGLe

Gemeindevertretung segnet Haushalt für 2022 mehrheitlich ab.

Götzis Mit den Stimmen von ÖVP, Grüne Liste und FPÖ beschloss die Gemeindevertretung von Götzis in ihrer jüngsten Sitzung das Budget für 2022 mit einer Gesamtsumme der Mittelverwendung von rund 43,8 Millionen Euro. Der Götzner Voranschlag für das laufende Jahr sieht dabei Investitionen von rund neun Millionen Euro vor, wobei der Schwerpunkt im Bildungs- und Sicherheitsbereich liegt. So sind etwa 1,7 Millionen Euro für Sanierungen in den Volksschulen Berg und Blattur sowie der Mittelschule vorgesehen und der Hochwasserschutz am Emmebach, dem Gillbach sowie am Blatturgraben schlägt sich im laufenden Haushaltsplan mit 645.000 Euro zu Buche. Dazu sind 695.000 Euro für die Götzner Feuerwehr unter anderem für ein neues Rüstlöschfahrzeug und diverse Lösch- und Katastropheneinsatzgeräte budgetiert. Einen weiteren Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2022 bilden die öffentlichen Freiflächen und so sind für die Gestaltung des öffentlichen Raums im Bereich Wieden-Kalkofen sowie den dazugehörigen Straßenneubau insgesamt 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

Einen großen Posten bei den Aufwendungen nehmen wie in jedem Jahr wiederum die Ausgaben an den Spitalsfonds mit 2,6 Millionen Euro und die Beiträge für den Sozialfonds mit 3,4 Millionen Euro ein. Der Personalaufwand für das laufende Jahr liegt bei 9,2 Millionen Euro und für die Straßenreinigung und den Winterdienst sind 357.00 Euro veranschlagt.

Schuldenstand wächst

Auf der Einnahmenseite rechnet die Marktgemeinde in diesem Jahr bei der Kommunalsteuer und den Ertragsanteilen mit einer Steigerung von rund 3 Millionen Euro auf 19,6 Millionen Euro. Dazu hofft die Gemeinde, dass sich im Jahr 2022 die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie deutlich abschwächen werden. Um am Ende allerdings ausgeglichen budgetieren zu können, wird die Marktgemeinde Darlehen in der Höhe von rund 6,4 Millionen Euro aufnehmen müssen, gleichzeitig können 2022 aber auch Verbindlichkeiten in der Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro getilgt werden. Damit wird der Gesamtschuldenstand zum Ende des Jahres bei 40,2 Millionen Euro liegen, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 3270 Euro entspricht. MIMA

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