Mit Heimvorteil ins 33. Ländle-Derby

Vorarlberg / 13.01.2022 • 16:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Laura Seipelt-Fasching, derzeit Führende der Torschützenliste, hofft im Derby gegen Dornbirn die entscheidenden Treffer zu erzielen. VN/Stiplovsek
Laura Seipelt-Fasching, derzeit Führende der Torschützenliste, hofft im Derby gegen Dornbirn die entscheidenden Treffer zu erzielen. VN/Stiplovsek

Der HC BW Feldkirch und der SSV Dornbirn-Schoren
treffen am Samstag in die Reichenfeldhalle aufeinander.

Feldkirch Normalerweise platzt die Feldkircher Reichenfeldhalle beim Aufeinandertreffen des HC BW Feldkirch und des SSV Dornbirn Schoren aus allen Nähten. Etwas anders wird dies aber am Samstag, 15. Jänner, um 17 Uhr sein. Denn beim 33. Ländlederby in der Women Liga Austria sind nur maximal 250 Zuschauer zugelassen. Außerdem müssen die Anhänger während des gesamten Spiels eine FFP2-Maske tragen und der Wirtschaftsbereich hat nur mit einem eingeschränkten Angebot für die Besucher geöffnet.

Routine auf dem Parkett zeigen

Zum Abschluss der Hinrunde in der höchsten Spielklasse Österreichs liegt Feldkirch in der Tabelle an der fünften Stelle. Für Feldkirch ein Vorteil ist, dass der Gegner Dornbirn das letzte Meisterschaftsspiel vor zwei Monaten bestritt und über einen längeren Zeitraum nur Trainingseinheiten absolvieren konnte. Zusammen mit Teamkollegin Laura Seipelt-Fasching will Feldkirchs Kapitänin Elisabeth Vidal die entscheidenden Treffer für einen Derbyerfolg erzielen. Torgarantin Seipelt-Fasching führt mit 66 Toren in neun Partien die Wertung in der Torschützenliste auf nationaler Ebene an. „Natürlich wollen wir das Prestigeduell gewinnen. Es werden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Unsere Mannschaft hat mehr Routine. Dennoch müssen wir dies auf dem Parkett erst umsetzen. Wenn uns das alles gelingt, bleiben beide Punkte in Feldkirch“, sagt Vidal. Seit 17 Saisonen spielt die Leistungsträgerin
für die Blau-Weißen. Bei den Feldkirchern schmerzt allerdings der Ausfall von Linda Scheidbach. Mit Martina Nosch gibt es aber einen starken Ersatz, welcher auf der linken Außenbahn dank ihrer Schnelligkeit dem Team weiterhelfen kann. Besonders ins Zeug legen werden sich bei Dornbirn-Schoren die ehemaligen Feldkirch-Spielerinnen Sabrina Szabo, Vera Müller und Katarina Gladovic. Erstere hütet seit dieser Meisterschaftssaison das Tor des Gegners aus der Messestadt. VN-TK

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