Neue Wege für Satteinser Straßen

Vorarlberg / 14.01.2022 • 16:18 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Einen zentralen Punkt des Konzepts stellt eine Geschwindigkeitsreduktion dar. Mäser
Einen zentralen Punkt des Konzepts stellt eine Geschwindigkeitsreduktion dar. Mäser

Der Entwurf für das neue Straßen- und Wegekonzept liegt noch bis 6. Februar zur öffentlichen Einsicht auf.

Satteins Wie viele andere Gemeinden in Vorarlberg, kämpft auch Satteins in den letzten Jahren gegen den zunehmenden Verkehr im Ortsgebiet. Dazu startete im Sommer 2019 die Ausarbeitung des Straßen- und Wegekonzepts. Dabei startete die Gemeinde bereits vor über zwei Jahren mit einem ersten Workshop die Erarbeitung des Verkehrskonzepts. Satteins gilt dabei als Verkehrsknoten zwischen Walgau, Vorderland und dem Großen Walsertal und ist daher mit immer höherem und dichterem Verkehrsaufkommen belastet. Die Gemeinde hat dies daher zum Anlass genommen, mit dem Straßen- und Wegekonzept neue Ziele für das Miteinander auf den Straßen zu definieren und konkrete Maßnahmen zur Stärkung und Sicherung der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer im Dorf zu finden.

Bürgerworkshop

Nach Jahren der Ausarbeitung wurde beim Sat­teinser Straßen- und Wegekonzept nun der finale Schritt im Konsultationsverfahren eingeläutet. Dazu wurde bereits im vergangenen Herbst auch ein Workshop mit den Bürgern der Gemeinde durchgeführt und weitere Anregungen, Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Straßen- und Wegekonzepts gesammelt. Über 50 Satteinserinnen und Satteinser folgten der Einladung und diskutierten in Kleingruppen die eingebrachten Vorschläge und mögliche Alternativen. Eine Temporeduktion – insbesondere im Zentrum – wurde dabei einhellig begrüßt. Diskutiert wurden auch Entschärfungsmöglichkeiten im Bereich der Volksschule, ein möglicher Ausbau von Gehsteigen und Radwegen, die Torwirkung an den Ortseingängen und vieles mehr. Die Anregungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger flossen dann in die Weiterentwicklung des Straßen- und Wegekonzepts ein.

Umsetzung einer Begegnungszone

Ein wesentlicher Punkt im Sat­teinser Verkehrskonzept ist dabei die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer und so sind neben einer Temporeduktionen im Ortsgebiet weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie etwa die Umsetzung einer Straßenraumgestaltung oder die Anschaffung von Radarboxen, vorgesehen. Weiters sieht das Straßen- und Wegekonzept auch eine Weiterverfolgung der langfristigen Vision zur Umsetzung einer Begegnungszone im zentralen Dorfkern im Kontext der ortsräumlichen Entwicklung im Bereich der L 50 und den angrenzenden Gemeindestraßen vor.

Konzept liegt zur Einsicht auf

Der gesamte Entwurf für das Straßen- und Wegekonzept der Gemeinde Satteins liegt ab sofort bis zum 6. Februar zur öffentlichen Einsicht auf. Bis dahin hat nun jede Person das Recht, das Konzept anzusehen und eine Stellungnahme abzugeben. Der Entwurf steht auf der Gemeindehomepage zum Download bereit. Ein ausgedrucktes Exemplar zur Ansicht befindet sich in der Bürgerservicestelle. Nach einem letzten Feinschliff soll das neue Straßen- und Wegekonzept noch im Frühjahr der Satteinser Gemeindevertretung vorgelegt und beschlossen werden. MIMA

Im Herbst hatte die Bevölkerung bei einem Workshop die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Mon
Im Herbst hatte die Bevölkerung bei einem Workshop die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Mon
Im Herbst hatte die Bevölkerung bei einem Workshop die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Mon
Im Herbst hatte die Bevölkerung bei einem Workshop die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Mon

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