“Es wäre wirklich schade um die Lifte”

Vorarlberg / 16.01.2022 • 19:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Riesenandrang am Sonntag in Alberschwende. Alexander Duml hat alles im Blick. VN/Stiplovsek
Riesenandrang am Sonntag in Alberschwende. Alexander Duml hat alles im Blick. VN/Stiplovsek

Hochbetrieb in Alberschwende. Die Zukunft ist noch ungewiss.

Alberschwende Betriebsleiter Alexander Duml entgeht nichts. Für die Zeit, in der der Mitarbeiter an der Talstation des Übungslifts in der Mittagspause ist, hat er das Steuer in der kleinen Holzhütte übernommen. Sobald er sieht, dass ein Kind Probleme am Lift bekommt, schaltet er einen Gang zurück. Zu tun gibt es mehr als genug. Wie in den meisten anderen Skigebieten bleibt auch in Alberschwende an diesem Wochenende kaum ein Bügel frei.

Geschäftsführer Reinold Baumann hat allein am Samstag über 3000 Fahrten gezählt. „Obwohl wir nur den Tellerlift in Betrieb hatten. Heute läuft auch der Schlepplift“, merkt er an. Alexander Duml ist seit zwei Jahren Betriebsleiter der Skilifte Alberschwende. Wie lange er diesen Job noch machen kann, ist derzeit ungewiss. Wenn der Vertrag mit einem Grundstückseigentümer nicht verlängert werden kann, sind die beiden Lifte nach der Saison 2022/23 Geschichte. Eine Gruppe um Thomas Gmeiner hat daher vor zwei Wochen eine Onlinepetition für den Erhalt der Anlagen gestartet. Bis Sonntagabend wurde die Initiative der „Liftfreunde Alberschwende“ von über 3800 Menschen unterstützt. „Wenn man sieht, was bei uns los ist, wäre es wirklich schade, wenn es die Lifte nicht mehr geben würde“, merkt Duml an. Reinold Baumann ist derweil noch guter Dinge. „Wir sind dran. Ich bin zuversichtlich, dass wir was herbringen“, sagt er. vn-ger

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