Emeritierter Bischof Elmar Fischer an Corona gestorben

Vorarlberg / 19.01.2022 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Der emeritierte Feldkircher Bischof Elmar Fischer ist tot.

Feldkirch Er starb Mittwochfrüh im dortigen Landeskrankenhaus, wo er wegen einer schweren Covid-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt wurde, wie die Diözese laut “Kathpress” mitteilte. Fischer war von 2005 bis 2011 der dritte Diözesanbischof der erst 1968 errichteten Diözese Feldkirch. Er lebte zuletzt zurückgezogen in einer geistlichen Gemeinschaft im Bregenzerwald und stand im 86. Lebensjahr.

Elmar Fischer war der dritte Bischof der 1968 geschaffenen Diözese Feldkirch. Zu den Höhepunkten seiner Dienstzeit zählt die Seligsprechung Carl Lamperts. Doch auch sorgte er für Debatten, etwa als er Homosexualität 2009 für heilbar erklärte. Für diese Aussage entschuldigte er sich aufgrund der öffentlichen Aufregung.

Der gebürtig aus Feldkirch-Tisis stammende Fischer wurde nach seinem Theologiestudium in Innsbruck am 29. Juni 1961 zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Lustenau-Rheindorf, danach Pfarrprovisor in Sibratsgfäll.

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Von 1970 bis 1982 war Fischer Rektor des diözesanen Studieninternates “Marianum” in Bregenz, von Herbst 1974 bis 1990 zusätzlich Direktor der staatlich anerkannten diözesanen Lehranstalt für Ehe-, Familien- und Lebensberater, ab 1979 auch für den Zweig Familien- und Gruppenarbeit, erinnert “Kathpress”. Fischer absolvierte außerdem eine Ausbildung zum Psychotherapeuten. Von 1979 bis 1990 leitete er das Ehe- und Familienzentrum der Diözese Feldkirch (EFZ).

1989 wurde Fischer vom damaligen Feldkircher Diözesanbischof Küng zum Generalvikar ernannt. Nach der Ernennung Küngs zum Diözesanbischof von St. Pölten im Herbst 2004 wirkte Fischer zunächst als “Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators der Diözese Feldkirch”. 2005 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Feldkircher Diözesanbischof, die Bischofsweihe erfolgte am 3. Juli 2005.

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