Sanierung der Südtiroler Siedlung startet

Vorarlberg / 19.01.2022 • 18:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Südtiroler Siedlung in Bludenz wurde von 1942 bis 1972 in mehreren Bauetappen errichtet. VN/JS
Die Südtiroler Siedlung in Bludenz wurde von 1942 bis 1972 in mehreren Bauetappen errichtet. VN/JS

Im Rahmen eines Pilotprojekts werden zwei Häuser in Bludenz auf den neuesten Stand gebracht.

Bludenz Nachdem Bürgermeister Simon Tschann vergangenen Mai erklärte, dass die Südtiroler Siedlung in Bludenz nicht abgerissen werden soll, wurde es ruhig um das Projekt. Am Mittwoch teilte nun die Alpenländische Gemeinnützige Wohnbau GmbH mit: Der Startschuss für die Vorbereitungen zur Sanierung ist gefallen. Von 2022 bis 2024 will man die ersten zwei Häuser im Rahmen eines Pilotprojekts modernisieren. Der Prozess findet in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern und der Stadt Bludenz statt.

In einer ersten Planungsphase wird eine Bestands- und Variantenanalyse durchgeführt. „Ziel ist es, die beiden Häuser auf den neuesten Stand zu bringen und anhand der baulichen Ergebnisse zu ermitteln, wie eine Sanierung optimal ausgeführt werden kann beziehungsweise ob ein möglicher Neubau erforderlich ist“, sagt Prok. Alexandra Schalegg, Geschäftsstellenleiterin der Alpenländische Gemeinnützigen Wohnbau GmbH in Vorarlberg.

Effizienz im Fokus

Die Planungsergebnisse der beiden ersten Häuser sollen im Herbst vorliegen. Im Frühjahr 2023 will man dann mit den Sanierungsarbeiten beginnen. In den Jahren 2024 und 2025 werden die baulichen Ergebnisse ausgewertet und die Fortsetzung der Sanierung der Südtiroler Siedlung geplant. Diese soll, sofern alles planmäßig verläuft,  2025 beginnen.

Eines der beiden zu sanierenden Häuser stammt aus den Baujahren 1943-1945, es verfügt über Holzdecken und ein Holzstiegenhaus. Das zweite Haus wurde 1952 erbaut und hat eine Betondecke und ein Betonstiegenhaus. Der Planungsprozess in den kommenden Monaten findet gemeinsam mit dem Architekturbüro Johannes Kaufmann und Partner, dem Energieinstitut Vorarlberg und dem e-plus-Planungsteam statt. „Langfristig soll die Energieeffizienz erhöht, die technische Gebäudeausrüstung verbessert und eine optische Modernisierung durchgeführt werden. Damit möchten wir eine verbesserte Wohn- und Lebensqualität für die Bewohner erreichen“, erläutert Alexandra Schalegg die geplanten Maßnahmen. VN-SMS

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