Waffenschau und Action beim Kennenlerntag

Vorarlberg / 19.01.2022 • 16:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei der KUKp wurde ein Angriff auf ein Gebäude simuliert.
Bei der KUKp wurde ein Angriff auf ein Gebäude simuliert.

Beim JGB 23 starteten rund 220 neue Grundwehrdiener.

Bludesch Mit 10. Jänner sind rund 220 Grundwehrdiener beim Hochgebirgsjägerbataillon (JGB) 23 eingerückt. Damit die Neulinge die Kompanien und ihre jeweiligen Aufgaben besser kennenlernen können, wurden auf dem Gelände der Walgau-Kaserne drei Stationen aufgebaut. Die Grundwehrdiener konnten bei der Stabskompanie lernen, was der IKT-Zug (Information, Kommunikation und Technik) macht, wie der Funk hergestellt wird und worauf es dabei zu achten gilt. IT-Spezialist Klaus Bischof und Zugkommandant Thomas Bucher klärten über ihre Tätigkeiten auf.

Verschiedene Waffen kennengelernt

Dann ging es weiter zur Jägerkompanie, bei der die jungen Soldaten Waffenunterricht bekamen. Mittlere und große Granatwerfer, die sechs bzw. acht Kilometer weit schießen können, konnten unter die Lupe genommen werden. Ebenfalls konnten die Soldaten Scharfschützengewehre, ein Panzerabwehrrohr, eine Panzerabwehrlenkwaffe und andere Waffen in die Hand nehmen, um mit ihnen vertraut zu werden. Die Kaderpräsenzeinheit inszenierte einen Angriff auf ein Gebäude, in dem sich zwei Verbrecher befanden. Die Truppe, bestehend aus zehn Mann, fuhr mit dem PVS10 Panzer zum Zielort, sprengte die Tür auf und stürmte das Gebäude. Dabei verletzte sich ein Verbrecher, der andere wurde erschossen. Gespielt wurde die Szene mit Übungswaffen. Bei der letzten Station lernten die Grundwehrdiener die Kampfunterstützungskompanie (KUKp) kennen. Ihre Aufgabe: die Bewegung der Truppe fördern und die des Gegners hemmen. Die KUKp leistet Pionierarbeit, indem sie die Infrastruktur sicherstellt, Hindernisse wegsprengt, Bäume fällt und Brücken über Flüsse baut. Darüber hinaus geben sie der Stoßeinheit Deckung und unterstützen sie im Kampf.

Für Weiterbildung werben

Sechs Monate bleiben die Grundwehrdiener beim JGB 23. Mit den Stationen will das JGB 23 dafür werben, sich länger verpflichten zu lassen, und den jungen Soldaten zeigen, was in welcher Kompanie alles möglich ist, ähnlich wie bei einer Lehrlingsbörse. Absolviert man die zweijährige Grundausbildung zum Unteroffizier, hat man auch danach noch etliche Weiterbildungsmöglichkeiten. VN-JUN

Klaus Bischof zeigt den Soldaten den IKT-Zug.
Klaus Bischof zeigt den Soldaten den IKT-Zug.
Die offizielle Waffenübergabe am Abend.
Die offizielle Waffenübergabe am Abend.
Bei dieser Station lernten die Grundwehrdiener unterschiedliche Waffen kennen.<span class="copyright">VN/JUN/ Sebastian Schreiber</span>
Bei dieser Station lernten die Grundwehrdiener unterschiedliche Waffen kennen.VN/JUN/ Sebastian Schreiber

vn.at/mehrwissen

Übungsablauf eines Angriffs

http://VN.AT/sul8Bp

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