Biberspuren am Binnenbecken in Hard

Vorarlberg / 20.01.2022 • 16:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Biberspuren am Binnenbecken in Hard sind nicht zu übersehen. <span class="copyright">AJK/2</span>
Die Biberspuren am Binnenbecken in Hard sind nicht zu übersehen. AJK/2

Nagetiere suchen sich nun auch Nest-Orte an belebteren Orten.

HARD Der Biber hat seinen Weg auch in das Harder Binnenbecken gefunden. Das beweisen deutliche Spuren neben der Brücke, die den Durchlass zwischen Binnenbecken und Fischteich überspannt. Unweit des Skateparks bzw. Surfmax haben sich die Tiere mit Weidenrinde und Holz eingedeckt.

Ungewöhnlicher Nest-Ort

Das Seeufer ist eigentlich für das Nest des Bibers, die Biberburg, nicht unbedingt geeignet. Hier ist der Wasserstand im Jahresverlauf zu unterschiedlich. Pegel nahe drei Meter im Winter bis gegen 4,60 Meter und darüber im Frühsommer machen die Anlage dieser Bauten für das Tier schwierig. Denn der Eingang zur Biberburg muss stets unter Wasser liegen.

Während besonders kalter Tage findet der Biber sein ausschließlich pflanzliches Futter aber offenbar auch dort, wo zumindest tagsüber zahlreiche Spaziergänger und Radler unterwegs sind. Seinen Hauptwohnsitz schlägt der Biber aber eher im Mündungsbereich von Flüssen und Bächen auf, er wandert teilweise aber auch flussaufwärts und sucht sich kleinere Bäche. Ist dort der Wasserstand zu gering, bauen Biber nicht selten kunstvolle Staudämme, nicht immer zur Freude von Grundbesitzern. Bei der Sanierung des Unterlaufs der Bregenzer­ach werden die neuen Dämme aber deshalb mit Biberschutzgittern abgedeckt. Hier wäre der Bau von Höhlen und Gängen einer Biberburg fatal und muss verhindert werden.

Sträucher wachsen nach

Am Binnenbecken allerdings kann das Treiben der Tiere sehr gut unter Kontrolle gehalten werden. Und die von den bissstarken Bibern abgenagten Weidensträucher wachsen wohl rasch wieder nach. AJK

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Die Biberspuren am Binnenbecken in Hard sind nicht zu übersehen. AJK/2

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