„Umfahrungsstraße wäre auch eine ­Verbindung in den Bregenzerwald“

Vorarlberg / 20.01.2022 • 19:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Skilift Die Gemeinde hätte Möglichkeiten für einen Grundstückstausch.

Skilift Die Gemeinde hätte Möglichkeiten für einen Grundstückstausch.

Bürgermeisterin Schwarzmann über Skilifte und die Umfahrungsstraße.

schwarzach Die Chance, dass der Übungslift und Schlepplift am Brüggelekopf fortgeführt werden, ist die Alberschwender Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann groß. Sie begrüßt im Interview mit Marc Springer bei Vorarlberg LIVE den Einsatz der Initiative „Liftfreunde Alberschwende“, die das endgültige Aus der Skilifte abwenden will. Ob der Betrieb der beiden Lifte auch nach April 2023 noch möglich ist, hängt für Schwarzmann davon ab, „ob der Vertrag mit einem Grundstückseigentümer verlängert werden kann“. Weitere Punkte für den Erhalt wären auch die Erweiterung der Beschneiungsanlage, und es müsste auch Menschen geben, die die Lifte betreiben. Für einen Grundstückstausch hätte Alberschwende Möglichkeiten. Die Bürgermeisterin sieht die Erreichbarkeit ihrer Gemeinde, auch aus dem Rheintal, als ideal an, „um auch weiterhin das Skifahren zu erlernen“.

Eine Umfahrung für Alberschwende sieht Angelika Schwarzmann als unumgänglich an. „Täglich fahren an die 15.000 Fahrzeuge auf einer Länge von eineinhalb Kilometern direkt durch unser Ortszentrum.“ Dieser Verkehr lasse eine Ortsentwicklung, wie beispielsweise eine Begegnungszone, nicht zu. Diese Umfahrung wäre nicht nur für Alberschwende. Sie wäre auch eine Verbindung in den Bregenzerwald, gibt sie zu bedenken.

Ich bin froh, dass es die Liftfreunde gibt, die zur Positionierung aufgerufen haben. Das ist für die Liftgesellschaft und uns ganz wichtig.

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