Regelungen für Absonderung genau beachten

Vorarlberg / 21.01.2022 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Nur knapp sechs Prozent aller Personen in Vorarlberg, die sich bislang am Tag fünf freitesten ließen, hatten wirklich einen CT-Wert von über 30. Ist das Freitesten auf Anhieb nicht erfolgreich, wollen die Betroffenen es verständlicherweise jeden 2. Tag mit einem Re-Test neu versuchen.

PCR-Tests

Aber erst ab Tag acht steigt die Zahl der Testergebnisse, die ein Ende der Absonderung zur Folge haben, auf rund 20 Prozent. Die Gesundheitsbehörde muss daher reagieren und vorhandene Ressourcen für behördliche PCR-Tests von Verdachtspersonen, Kontaktpersonen und Re-Tests haushälterisch einsetzen – gerade im Hinblick auf die Bewältigung der kommenden Tage.

Freitestung

In der Regel endet eine Absonderung automatisch an Tag zehn nach einem positiven PCR-Test, es braucht dafür keinen weiteren PCR-Test. Wer sich vorab behördlich Freitesten will, kann nur vorzeitig aus der Absonderung entlassen werden, wenn bei der Freitestung ein negatives Ergebnis bzw. ein steigender CT-Wert von mehr als 30 ausgewiesen wird sowie die Person 48 Stunden symptomfrei ist. Wer beim Re-Test allerdings nach wie vor als infektiös gilt (CT-Wert unter 30), dessen Absonderung kann um weitere sieben Tage verlängert werden.

Screening-Test-Angebote

Im Übrigen dürfen positiv getestete Personen sich auch nicht frei bewegen, um Screening-Test-Angebote anzunehmen, sondern dürfen das Haus nur für behördlich zugewiesene Tests verlassen.

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