Dem Grünen Pass droht Ablaufdatum

Vorarlberg / 23.01.2022 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aus dem leuchtenden Grün könnte sehr rasch ein sattes Rot werden.apa
Aus dem leuchtenden Grün könnte sehr rasch ein sattes Rot werden.apa

Ohne Booster: In Vorarlberg könnte das 35.000 Personen passieren.

bregenz Der 1. Februar 2022 rückt näher und mit ihm auch die Impfpflicht. Doch das allein ändert sich mit diesem Datum nicht. Es reduziert sich nämlich gleichzeitig auch die Gültigkeitsdauer des Grünen Passes, und zwar für jene, die bislang lediglich zweimal gegen Covid-19 geimpft sind. Aus neun werden dann von einem Tag auf den anderen sechs Monate. Für rund 35.000 Personen könnte dieser Umstand in einer Woche eintreten, sollten sie sich nicht vorher noch die Auffrischungsimpfung holen.

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher verweist aus diesem Anlass darauf, dass noch genügend Impftermine zur Verfügung stehen, um dem drohenden Ablaufdatum des Grünen Passes zuvorzukommen. Die Überarbeitung der entsprechenden Verordnung, die diese Änderungen legitimiert, ist zwar noch nicht fertig, das Gesundheitsministerium informiert aber bereits auf seiner Seite über die bevorstehende Anpassung.

Die Details im Überblick

» Die erste Impfserie (2 Impfungen oder Genesung + 1 Impfung) ist künftig 180 Tage gültig.

» Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) ist weiter 270 Tage gültig.

» Für die Einreise nach Österreich bleiben Impfzertifikate oder auch andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.

Der Grüne Pass berechtigt beispielsweise zum Besuch von Restaurants, kulturellen Veranstaltungen, Handelsbetrieben oder Skifahren. „Wir haben auch für die kommende Woche noch genügend freie Impftermine und wir können bei Bedarf noch weitere Zeitfenster frei schalten“, bekräftigt Rüscher. Wer dennoch in die Situation gerät, dass der Grüne Pass aufgrund der fehlenden Voraussetzungen seine Gültigkeit verliert, kann ihn selbstredend auch nach dem 1. Februar durch die dritte Impfung wieder aktivieren. Es muss mit der Schutzimpfung nicht von vorne begonnen werden. VN-MM

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