Feuerwehr Götzis: Einsatz nur mit 2G

Vorarlberg / 25.01.2022 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren kam es am 14. Februar 2021 bei einem Dachstuhlbrand in Feldkirch-Gisingen. LANDESFEUERWEHRVERBAND
Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren kam es am 14. Februar 2021 bei einem Dachstuhlbrand in Feldkirch-Gisingen. LANDESFEUERWEHRVERBAND

Leistungsstärke durch Maßnahme nicht eingeschränkt, betont Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle.

Götzis Stellenweise für Kritik sorgte in den Sozialen Medien eine intern verschärfte Maßnahme der Feuerwehr Götzis. Demnach werden dort nur noch Mitglieder nach der Covid-Maßnahmenregel 2G (geimpft und genesen) zu Einsätzen herangezogen.

Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle ist diese Entscheidung bekannt. Und er sieht sie durchaus positiv: „Zunächst wissen wir, dass bei der Feuerwehr Götzis eine hohe Durchimpfungsrate besteht. Der Kommandant hat jederzeit genug Leute für Einsätze zur Verfügung, die Leistungsstärke ist durch diese Maßnahme nicht eingeschränkt. Es wurde damit ein richtiger Schritt nach vorwärts gesetzt.“

„Ungeimpfte schützen“

„Wir haben unter den Mitgliedern der Feuerwehr Götzis einen extrem hohen Impfstatus“, betonte auch der dortige Kommandant Rainer Büsel gegenüber den VN. „Und es geht uns dabei vornehmlich auch um den Sicherheitsaspekt, die Ungeimpften zu schützen.“

Ob auch andere Ortsfeuerwehren in Vorarlberg eigene Regeln bestimmt haben, weiß Landesfeuerwehrinspektor Österle nicht. „Grundsätzlich gilt bei der Feuerwehr die 3 G-Regelung. Wir vom Landesfeuerwehrverband haben entsprechende Empfehlungen an die Ortsfeuerwehren hinausgegeben. Für uns bedeutet es das höchste Gut, die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten.“ VN-GS

 

„Der Kommandant hat genug Leute zur Verfügung, die Leistungsstärke ist nicht eingeschränkt.“

Die Statistik im Detail

in Klammer die Vergleichszahlen des Vorjahres

Brandeinsätze

Die Gesamtsumme von 1827 (1865) Brandeinsätzen ergibt sich aus den 885 (1033) tatsächlichen Bränden 277 (228) Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen (das sind Alarme aufgrund technischer Probleme von Brandmeldeanlagen).

618 (543) Täuschungsalarmen (das sind Alarme bei denen die Brandmeldeanlagen infolge anderer Einwirkungen als Brandrauch ausgelöst haben).

23 (25) böswillige Alarme (das sind Alarmierungen die infolge einer missbräuchlichen Verwendung des Notrufes ausgelöst wurden).

24 (36) Fehlalarme (das sind Alarmierungen bei denen sich die Notrufmeldung im Nachhinein als Fehlalarmierung herausgestellt hat).

Die Monate Juli (172) und Oktober (192) waren dabei die stärksten Monate bei den Brandeinsätzen.

 

Technische Einsätze

3147 (2735) Technische Einsätze im Jahr 2021 bedeuten eine Zunahme um 15 Prozent.

Der Monat Jänner mit 880 Einsätzen war dabei eindeutig der stärkste Einsatzmonat.

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