Gravierende Einbußen im Handel

Vorarlberg / 27.01.2022 • 21:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Handel verzeichnete im Weihnachtsgeschäft hohe Einbußen. APA
Der Handel verzeichnete im Weihnachtsgeschäft hohe Einbußen. APA

Wirtschaft kritisiert zu hohe Hürden für Coronahilfen.

Schwarzach Zahlreiche Vorarlberger Betriebe verzeichnen auf Grund der 2G-Regel gravierende Umsatzeinbußen, wie Corinna Pollhammer, Spartenobfrau des Handels, erklärt. Im Weihnachtsgeschäft habe der Handel mit Mode und Freizeitartikeln bis zu 40 Prozent verloren. Manche Betriebe litten sogar unter Einbußen von bis zu 80 Prozent, betont sie. Gleichzeitig seien die Hilfen zu wenig. „Viele unserer Händler bleiben auf ihren Verlusten sitzen.“

So sieht es auch Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Die Hürde für Ausfallsbonus und Verlustersatz sei zu hoch. Erst ab einem Umsatzverlust von 40 Prozent seien Hilfen möglich. „Hier müssen wir auf 30 Prozent runter, und wir brauchen eine Erhöhung der Ersatzraten.“ Außerdem müsse der monatliche Deckel von derzeit maximal 80.000 Euro angehoben werden.

Überförderungen sieht Kopf keine. „Der Umsatzersatz im November und Dezember 2020 war zwar großzügig. Aber die Betriebe verzeichneten davor und danach auch deutliche Einbußen.“ Eine Überförderungsabgabe, wie von der SPÖ gefordert, lehnt Kopf ab. „Es werden Überprüfungen stattfinden und mögliche signifikante Überförderungen besprochen.“ VN-ebi

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.