Große Angelobung

Vorarlberg / 31.01.2022 • 16:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim Treuegelöbnis durften vier Rekruten, stellvertretend für alle, die Fahne halten. <span class="copyright">VN/Serra/ Koppitz</span>
Beim Treuegelöbnis durften vier Rekruten, stellvertretend für alle, die Fahne halten. VN/Serra/ Koppitz

In der Walgau-Kaserne wurden 240 Rekruten begrüßt.

Bludesch Am Freitag fand in der Walgau-Kaserne die Angelobung von 240 Rekruten aus Vorarlberg und Tirol statt. Die jungen Soldaten rückten im Jänner ein und absolvieren aktuell ihre Basisausbildung beim Hochgebirgs-Jägerbataillon 23 in Bludesch und in Landeck. Sicherheits-Landesrat Christian Gantner überbrachte die Grußworte des Landeshauptmannes und dankte den Rekruten, dass sie für die Sicherheit des Landes einstehen: „Danke, dass ihr euch für den Dienst für Österreich entschieden habt und nun Rechte und Pflichten übernehmt, um die Bürger zu schützen.“ Die Sicherheit sei ein Zusammenspiel vieler und die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Aktuell sei das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung größer denn je. Das JGB 23 übernehme wichtige Aufgaben bei der Bekämpfung der Pandemie.

Assistenzeinsatz im Burgenland

Ein großer Teil der Rekruten ist von April bis Juni bei einem Assistenzeinsatz im Burgenland tätig. Der Rest verbleibt in den zwei Bundesländern und wird an den Waffen und den Geräten des Hochgebirgs-Jägerbataillons ausgebildet, um dann eine Funktion als Milizsoldat übernehmen zu können.

Militärkommandant Brigadier Gunther Hessel dankte den jungen Rekruten, dass sie sich für die Wehrpflicht entschieden haben und sagte: „Es ist etwas Besonderes, Soldat zu sein. Dieser Dienst ist verbunden mit einer Vielzahl von Erlebnissen ausgeprägter Kameradschaft, und einer hohen Verantwortung für unsere Gesellschaft, für die Bürger Österreichs und die Sicherheit unseres Landes.“

Den Kommandanten des Hochgebirgs-Jägerbataillons dankte er für die stets fordernde und einsatzorientierte Ausbildung und ihr hohes Bewusstsein für die Kernkompetenz „Landesverteidigung“ und die Spezialisierung für den Kampf im Gebirge. „Das ist nämlich unser Selbstverständnis. Denn nur wer verteidigen und kämpfen kann, kann auch helfen und schützen, umgekehrt geht das nicht.“

Angelobung ohne Öffentlichkeit

Bei dieser Angelobung konnten aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen keine Angehörigen und Freunde der anzugelobenden Grundwehrdiener oder die Bevölkerung eingeladen werden. Begleitet wurde die größte Angelobung des Jahres von der Militärmusik.

Beim Treuegelöbnis durften vier Rekruten, stellvertretend für alle, die Fahne halten. <span class="copyright">VN/Serra/ Koppitz</span>
Beim Treuegelöbnis durften vier Rekruten, stellvertretend für alle, die Fahne halten. VN/Serra/ Koppitz
Die Militärmusik spielte auf.
Die Militärmusik spielte auf.
Christian Gantner begrüßte die Rekruten.
Christian Gantner begrüßte die Rekruten.

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