Bahnprojekte nehmen Form an

Vorarlberg / 01.02.2022 • 16:58 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei seinem Treffen mit ÖBB-Vorstand Andreas Matthä (l.) in Wien hatte der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann wichtige Themen im Gepäck.<span class="copyright">Stadt Bludenz</span>
Bei seinem Treffen mit ÖBB-Vorstand Andreas Matthä (l.) in Wien hatte der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann wichtige Themen im Gepäck.Stadt Bludenz

Bürgermeister Simon Tschann und ÖBB-Chef Andreas Matthä diskutieren weiteren Fahrplan.

Bludenz Vor 150 Jahren wurde Bludenz an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Seit fast 138 Jahren ist die Alpenstadt per Gleisen mit „Restösterreich“ verbunden. Kontinuierlich wurde seither der Bahnverkehr – und damit auch die notwendige Infrastruktur – ausgebaut und verbessert. Aktuell werden wieder zahlreiche Investitionen geplant. Diese waren auch Inhalt der Gespräche zwischen Bürgermeister Simon Tschann und ÖBB-Chef Andreas Matthä. „Auf der Agenda der Stadt stehen einige Vorhaben, deren Umsetzung dringend notwendig geworden ist. Priorität hat für uns die enge Abstimmung mit den ÖBB. Nichtsdestotrotz möchte ich betonen, wie wichtig eine rasche Umsetzung der Projekte für Bludenz ist“, machte Bürgermeister Simon Tschann seinen Standpunkt im Rahmen des Austauschs mit ÖBB-Vorstand Andreas Matthä noch einmal deutlich.

Gefahrenstellen beseitigen

Bei den besagten Vorhaben handelt es sich zum einen um den zweigleisigen Ausbau der Arlbergstrecke. Die baulichen Maßnahmen dienen nicht nur zur Verbesserung der Einfahrtssituation in den Bahnhof Bludenz, sondern beseitigen auch die Gefahrenstellen für Fußgänger und Radfahrer beim Klosterbogen. „Die Verbindung nach Brunnenfeld muss in diesem Bereich sicherer gestaltet werden. Darum besteht für uns großer Handlungsbedarf“, drängt Bürgermeister Simon Tschann auf eine rasche Umsetzung. Zudem stehen hier zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen von Außerbraz bis Brunnenfeld auf der Wunschliste der Stadt Bludenz.

Ein weiteres Projekt ist die Erweiterung der Abstellanlagen beim Bahnhofsvorplatz. „Als Mobilitätsdrehpunkt möchte Bludenz auch eine entsprechende Infrastruktur für Pendler und Besucher bieten. Dazu zählt auch, dass der Bahnhofsvorplatz ein dementsprechendes Bild vermittelt und genügend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Pkw vorweisen kann. Gerade für die weitere Förderung von Bus und Bahn ist ein solcher Ausbau elementar. Hier müssen wir im Sinne unseres MissionZero-Gedankens gemeinsam mit den ÖBB weiter in klimaschonende und nachhaltige Zukunftspläne investieren“, erläutert Simon Tschann die Notwendigkeit dieses Projektes.