Coronavirus kompakt

Vorarlberg / 01.02.2022 • 22:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
An den Schulen soll es zu Erleichterungen kommen. Wie diese genau aussehen, ist aber noch nicht klar. Reuters
An den Schulen soll es zu Erleichterungen kommen. Wie diese genau aussehen, ist aber noch nicht klar. Reuters

Bildungsminister
hält sich bedeckt

innsbruck Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hält sich bezüglich der angekündigten Änderungen bei den Corona-Maßnahmen an Schulen bedeckt. In Innsbruck verwies er auf noch zu klärende Details. An diesen werde in enger Abstimmung mit der Gesamtstaatlichen Krisenkoordination (Gecko) gearbeitet. Die Schulen und die Öffentlichkeit sollen „in den nächsten Tagen“ informiert werden. Schülerinnen und Schüler müssen sich aktuell dreimal pro Woche testen, mindestens einmal mit einem PCR-Test. Es besteht Maskenpflicht.

Über die Hälfte
geboostert

wien In Österreich sind mit 50,3 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Gesamt- oder 52,9 Prozent der impfbaren Bevölkerung mit einer Booster-Impfung geschützt. Dabei handelt es sich um die dritte beziehungsweise zweite Impfung nach einer Genesung.

Mit Jahresbeginn waren es hingegen erst 40,8 oder 42,9 Prozent – innerhalb eines Monats konnte
die Booster-Rate um rund zehn
Prozentpunkte gesteigert werden, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag.

Verzögerung
bei Gurgeltests

Bregenz So mancher wartete am Dienstagvormittag vorerst vergebens auf das Ergebnis seines PCR-Gurgeltests. Grund seien technische Probleme bei der Auswertung einzelner Proben, erklärt das Land Vorarlberg den VN. Die Ergebnisse habe man im Laufe des Dienstags jedoch auswerten und übermitteln können. Etwaige Unannehmlichkeiten für die Getesteten aufgrund der verspäteten Zustellung bedauere das Land Vorarlberg sehr. Es handle sich jedoch um eine Ausnahme. Im Schnitt liegen zwischen der Probeabgabe und der Übermittelung des Ergebnisses in Vorarlberg derzeit 21 Stunden.

 

WHO warnt

Genf Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem verfrühten Ende von Corona-Schutzmaßnahmen. Es sei voreilig, das Virus für besiegt zu halten, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf. Seit dem Auftauchen der Omikron-Variante vor etwa zehn Wochen seien fast 90 Millionen neue Infektionen gemeldet worden – mehr als im ganzen Jahr 2020. „Wir sehen jetzt einen sehr besorgniserregenden Anstieg der Todeszahlen in den meisten Weltregionen.“