Stadt entlastet eigene Pflegekräfte

Vorarlberg / 01.02.2022 • 16:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die vier Wohnbereichsassistentinnen entlasten die städtischen Pflegekräfte, indem sie ihnen administrative Aufgaben abnehmen.Stadt
Die vier Wohnbereichsassistentinnen entlasten die städtischen Pflegekräfte, indem sie ihnen administrative Aufgaben abnehmen.Stadt

Dornbirn stellt Wohnbereichsassistentinnen für Pflegeheime an.

Dornbirn Sie sind Entlastung und wichtige Stütze: Vier Wohnbereichsassistentinnen unterstützen seit November 2020 die Pflege in den städtischen Pflegeheimen und kümmern sich um organisatorische Aufgaben. Sie unterstützen die Wohnbereichsleitungen, indem sie sich um administrative Angelegenheiten kümmern. „Wir organisieren für unsere Bewohnerinnen und Bewohner die Termine bei Ärzten oder im Spital und sorgen bei Bedarf auch für eine Begleitung“, erklärt Elena Amann. Sie ist gerne Teil des neuen Teams, das von den Mitarbeitenden als enorme Bereicherung angesehen werde, wie es vonseiten der Stadt heißt. Fehlt zum Beispiel der Transportschein, übernimmt sie diese Aufgabe von der Wohnbereichsleitung. Eine vermeintliche Kleinigkeit, die jedoch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Es brauche Geduld, Ausdauer und ein lösungsorientiertes Denken für den anspruchsvollen Job als Wohnbereichsassistentin.

Verantwortungsvoller Beruf

Zur Aufgabe von Wohnbereichsleitungen gehören die Organisation von Abläufen, die Kontrolle und Angemessenheit der ausgeführten Pflege und Gesprächsführung mit den Mitarbeitenden wie Angehörigen. „Hier Tätigkeiten, die nicht von einer professionell ausgebildeten Pflegefachkraft ausgeführt werden müssen, auszulagern, war für uns ein wichtiger und richtiger Schritt“, betont Pflegedienstleiterin Ruth Weiskopf, „und die positiven Rückmeldungen bestärken uns darin, uns weiter vorzutasten, was hier noch möglich ist.“ In jedem Fall sei es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die Pflegekräfte werden entlastet und gewinnen ein Mehr an Zeit für die Bewohner. Dabei schätzt die Wohnbereichsassistentin den persönlichen Kontakt und Austausch mit den Menschen im Netzwerk und bringt es auf den Punkt. „In diesem Job muss man die Menschen mögen.“