EHC Lustenau reist wieder nach Italien

Vorarlberg / 02.02.2022 • 16:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kevin Puschnik möchte mit dem EHC auch aus Fassa Punkte entführen.EHC
Kevin Puschnik möchte mit dem EHC auch aus Fassa Punkte entführen.EHC

Lustenau Erneut auf eine Auswärtsfahrt müssen sich die Cracks des EHC Lustenau im Rahmen der AHL Zwischenrunde begeben. Am heutigen Donnerstag treffen die Sticker auf das Team der Fassa Falcons. Spielbeginn im Stadion Gianmario Scola ist um 20.30 Uhr.

Mit starken Leistungen zum Ende des Grunddurchgangs konnten sich die Italiener in letzter Sekunde für die Meisterrunde qualifizieren. In den letzten 15 Spielen im Grunddurchgang gingen sie zwölf Mal als Sieger vom Eis und verdrängten mit dieser Siegesserie Salzburg aus der Meisterrunde.

Mit Daniel Tedesco und Steven McParland verfügen die Italiener über zwei herausragende Stürmer, die in der bisherigen Saison schon über 110 Punkte verbuchen konnten. Mit dem ungarischen Nationalgoalie Adam Vay konnten sie vor der Saison einen ausgezeichneten Torhüter verpflichten, der in der Defensive für die notwendige Stabilität sorgt.

In den ersten beiden Partien der Zwischenrunde gab es jedoch für die Trentiner nichts zu holen. Gegen Jesenice setzte es zu Hause eine 2:6-Niederlage. In der zweiten Runde zogen sie gegen Ritten mit 0:2 den Kürzeren. Um bei der Vergabe der fixen Play-off-Plätze (erste vier Ränge der Master-Round) noch ein Wort mitreden zu können, benötigen sie einen Heimsieg gegen Lustenau.

Gut vorbereitet

Ein dementsprechend forsches Auftreten seitens der Gastgeber erwartet somit die Cracks des EHC Lustenau bei diesem schweren Auswärtsspiel. Doch die Lustenauer sind gut vorbereitet und fahren mit viel Selbstvertrauen nach Fassa. „Gegen Cortina haben wir sehr gutes Eishockey gezeigt und gingen verdient als Sieger vom Eis. Trotz der Tatsache, dass uns wiederum einige Stammspieler fehlten, hatten wir Cortina über weite Stecken des Spieles unter Kontrolle“, sagt Kevin Puschnik, der gegen Cortina für den dritten Treffer Lustenaus verantwortlich war. Gegen Fassa werde es wichtig sein, „die beiden Goalgetter bestmöglich zu neutralisieren. Im Sturm müssen wir die sich uns bietenden Möglichkeiten verwerten und den direkten Weg auf das Tor suchen“, so Puschnik.