Hilfestellung für die Kleinbauern

Vorarlberg / 06.02.2022 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kleinstbewirtschafter erbringen wichtige Leistungen im öffentlichen Interesse.VN
Kleinstbewirtschafter erbringen wichtige Leistungen im öffentlichen Interesse.VN

Bregenz Betriebe mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von weniger als zwei Hektar werden nicht aus Mitteln des Österreichprogramms für umweltgerechte und nachhaltige Landwirtschaft (ÖPUL) gefördert. „Diese Kleinstbewirtschafter erbringen aber durch die Mahd von Steilflächen und die Pflege ökologisch wertvoller Flächen wichtige Leistungen im öffentlichen Interesse“, bekräftigen Umweltschutzlandesrat Johannes Rauch und Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner.

Aus diesem Grund hat die Landesregierung Biotop- und Steilflächenprämien in Höhe von rund 64.000 Euro für 154 Betriebe bewilligt, die zusammen knapp 169 Hektar Steilflächen und Streuobstwiesen sowie ökologisch wertvolle Flächen bewirtschaften.

Dabei wird ein Förderschwerpunkt auf die extensive und naturnahe Mahd von Grenzertragsflächen gelegt. Oft sind es Feuchtflächen oder steile Hänge, die nur per Hand gemäht werden können. Johannes Rauch: „Gerade Kleinbauern brauchen Unterstützung und Wertschätzung, damit sie weiterhin Flächen bewirtschaften, die zwar nur wenig wirtschaftlich rentabel sind, dafür aber einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Naturvielfalt leisten.“